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Spektakuläre Personensuche

Der Rettungshubschrauber "Christoph 29" landete am Elbdeich auf Krautsand (Foto: ig)

"Schwimmer abgetrieben!": Mysteriöser Alarm sorgt für Aufregung am Elbstrand von Krautsand

tp. Krautsand. Riesen-Aufregung herrschte am Montagabend am Strand der Ferieninsel Krautsand: Vor den Augen der Badegäste rückten rund 50 Helfer von Feuerwehr und DLRG zu einer großangelegten Personensuche aus. Am Himmel kreiste der Rettungshubschrauber "Christoph 29". Gegen 18.40 Uhr hatten Zeugen die Rettungsleitstelle in Stade alarmiert, nachdem sie beobachtet hatten, dass zwei Schwimmer auf der Elbe in den Bereich des Fahrwassers der Schiffe getrieben und dann verschwunden waren.
Weil beim Eintreffen der Retter kein Mensch mehr auf dem Wasser zu sehen war, überschlugen sich sofort die Gerüchte: Auf dem Campingplatz der Elbinsel erzählte man sich von "zwei ertrunkenen Kindern". Doch bei WOCHENBLATT-Recherchen am Dienstagmorgen klärte sich das Mysterium auf: Zwei Schwimmer, die auf Krautsand wohnen, hatten offenbar Anlass zu dem Notruf gegeben. Der Ferienhaus-Vermieter Burkhard Schröder (54) und seine Tochter Jennifer (26) waren am Strand zu einer rund 2.000 Meter langen Schwimm-Tour aufgebrochen. Die beiden Sportler umrundeten den Anleger, schwammen dann ein Stück in Richtung Elbfähre Wischhafen und gingen schließlich wieder auf der Insel an Land. Als Vater und Tochter das Ufer erreicht hatten, war der Einsatz bereits in vollem Gange. "Ich habe mich nur gewundert, was da los ist", sagt Burkhard Schröder angesichts des Großaufgebotes an Rettern. Er meldete sich umgehend bei der DLRG. Burkhard Schröder schätzt die von ihm und seiner Tochter schon oft geschwommene Route auf der Elbe als ungefährlich ein: "Wer deswegen Alarm schlägt, kennt sich hier nicht aus."