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Alle sind zufrieden

Drochtersen macht sich "hübsch"/ Kreiselverkehr sorgt für mehr Sicherheit im Ortskern

ig. Drochtersen. Das sind doch mal gute Nachrichten: Die Bauabnahme des neuen Kreisels in Drochtersen durch Verwaltung, Mitglieder des Gemeinderates und der Stader Staßenbauverwaltung verlief positiv. Es gab nichts zu bemängeln.
Der neue Kreisel in der Ortsmitte mit verbreiterten Fußwegen und Fußgängerübergängen gefiel bei der Begehung allen Beteiligten. Auch den Drochterser Bürgern. „Drochtersen macht sich hübsch“, befand z.B. Gitti Kunert. Die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer sei stark verbessert worden.
Auch die anliegenden Geschäftsleute, die während der monatelangen Bauarbeiten unter Einbußen litten, sind zufrieden. "Klar hatten wir starke Umsatzeinbußen während der Bauphase. Besonders die Touristen fanden nicht mehr unseren Eingang", so eine Mitarbeiterin des Mode-Geschäftes "Number 10". Jetzt habe sich aber alles beruhigt. Der neu gestaltete Ortskern mache Drochtersen attraktiver, verschönere den Ortsmittelpunkt,
Der Kreisverkehrsplatz an der Kreuzung Sietwender Straße / Drochterser Straße / Krautsander Straße hat einen Durchmesser von 20 Metern und ist überfahrbar. An den drei Seitenarmen des Kreisels entstanden Fußgängerüberwege, die schwierige Situation der Fußgänger und Radfahrer beim Überqueren der Straße verbessern. Im Kreuzungsbereich der Dorchterser Straße / Kirchenstraße wurde die Verkehrsfläche um rund drei Meter weiter in Richtung Kirchengelände verlagert, "um die unübersichtliche Kurvensituation für alle Beteiligten des öffentlichen Straßenverkehrs zu optimieren", so Bürgermeister Mike Eckhoff.
Was Eckhoff freute: Das von vielen prognostizierte Verkehrs-Chaos trat nicht ein. Der Ratsvorsteher sprach den betroffenen Geschäftsleuten seinen Dank aus. „Sie mussten ja viele Einschränkungen hinnehmen.“ Viel Lob gab es auch für das Stader Planbüro Neumann, für die Baufirma Matthäi und Tiefbauingenieur der Drochterser Gemeinde Heino von Busch. „Alle haben eng und konstruktiv zusammengearbeitet.“ Das sieht auch der Vorsitzende des Bau- und Verkehrsausschusses, Martin Bremert so. Alles habe hervorragend geklappt. „Es gab keine massiven Verkehrseinschränkungen oder lange Staus.“ Im neuen Jahr geht es in Drochtersen mit der Ortssanierung weiter. Die Kirchenstraße wird erneuert. Und im Jahr 2018 steht die Sanierung der Ortsdurchfahrt vom Kreisel bis zum Rathaus an. Möglich macht die Infrastrukturmaßnahme das Sanierungsprogramm „Aktive- Stadt- und Ortsteilzentren“. Ein Drittel der Kosten trägt die Gemeinde, zwei Drittel kommen von Land und Bund. Die jetzt beendete Baumaßnahme verschlang rund 1,2 Millionen Euro.