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Das Angebot reicht nicht aus

In Drochtersen wird es bei den Kindergartenplätzen eng / Über einen Neubau wird nachgedacht

ig. Drochtersen.In den Kindergärten und Krippen von Drochtersen wird es eng. Deshalb müsse über einen Neubau in Drochtersen im Haushalt 2018 nachgedacht werden, so Bürgermeister Mike Eckhoff auf der Sitzung des Ausschuss für Familie, Soziales, Kultur und Sport. Denn eine Erweiterung der vorhandenen Kindertagesstätte sei nicht möglich. "Die gesetzlich zugelassene Maximalgröße einer Kindertageseinrichtung ist bereits ausgereizt." Ein Neubau lasse sich aber nicht von heute auf morgen umsetzen. Somit bleibe als einzige Alternative die Möglichkeit, in der Kindertagesstätte Assel zwei Regelgruppen in zwei altersgemischte Gruppen aufzuteilen. Der Bürgermeister: „Hierdurch würde sich zum 1. August die Zahl der freien Krippenplätze auf 19 erhöhen, wobei gleichzeitig die Zahl der freien Regelgruppenplätze auf 18 sinkt. Diese Umwandlung ist mit dem vorhandenen Personal darstellbar."
Das sah auch die Mehrheit im Ausschuss so - und stimmte für den Vorschlag. Notwendig ist, dass in die Sanitärraume investiert wird. Zur Realisierung dieser Umwandlung müssen die Sanitäranlagen im Erdgeschoss umgebaut werden. Kosten: rund 12.000 Euro. Für die Umgestaltung der beiden Gruppenräume würden noch jeweils rund 4.000 Euro hinzukommen.
Bei den Elementarkindern - ab drei Jahre bis zur Einschulung - kann die Gemeinde in den Kindertagesstätten in Drochtersen, Dornbusch, Hüll und Assel 105 freie Plätze bieten. Nur 82 Anmeldungen liegen vor. Bei den Krippenplätzen stehe 40 freien Plätze Nachfragen nach 54 Plätzen gegenüber. Schwierig wird es bei den Hortplätzen: 16 Plätze werden frei, 20 Anmeldungen liegen vor. Eckhoff ist schon jetzt im Gespräch mit freien Trägern von Kindergärten, nannte neben dem kirchlichen Diakonieverband die AWO und das DRK. Der Bürgermeister will aber nicht ausschließen, dass die Gemeinde selbst einen weiteren Kindergarten baut und betreibt. „Wenn wir junge Familien in die Gemeinde locken wollen, müssen wir für eine ausreichende Kinderbetreuung sorgen.“