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Die Storchen-Invasion

Mehr als dreißig Störche sorgen in Kehdingen zurt Zeit für staunende Blicke

Seltsames Adebar-Schauspiel in Kehdingen / "Storchenvater" Gert Dahms bittet um Mithilfe


sum. Drochtersen. Dass sich ein Storch gern auf einer frisch gemähten Wiese niederlässt, um nach Regenwürmern und Mäusen Ausschau zu halten, ist zum Glück keine Seltenheit mehr. Aber wenn sich mitten im Sommer pünktlich zur Mittagszeit in Drochtersen-Hüll mehr als dreißig Störche zum gemeinsamen Mahl versammeln, dann bleiben Autofahrer und Radfahrer schon mal stehen, um sich das seltsame Schauspiel anzuschauen.

Auch „Storchenvater“ Gert Dahms aus Hammah hat ein solch ungewöhnliches Bild erst einmal vor etwa zwanzig Jahren in Drochtersen-Ritsch gesehen. „Dort waren es damals um die zwanzig Tiere“, erklärt er. Auch er hat sich mit der Kamera aufgemacht, um die Adebare vor die Linse zu bekommen. Er versucht die Tiere mit Beringung abzulichten, um deren Herkunft in Erfahrung zu bringen. „Ein Storch stammt aus Schweden, ein weiterer aus Holland“, hat Gert Dahms bereits in Erfahrung gebracht. Und die einjährige Storchendame Tina aus Schleswig-Holstein ist sogar mit einem Sender ausgestattet. Auf der Internetseite des Storchen-Gebietsbeauftragten Jörg Heyna aus Schleswig-Holstein http://stoercheimnorden.jimdo.com/link-s/ können Interessierte mit einem Klick auf „Tina“ die schon enorme Flugroute der noch jungen „Adebarin“ verfolgen.

Warum sich die Störche gerade jetzt zu dieser Gruppierung versammeln, weiß auch Gert Dahms nicht genau. „Aber es handelt sich dabei nur um Junggesellen“, erklärt er. Die staksenden Tiere sind zwischen einem und drei Jahre alt und brüten daher auch noch nicht. Und was für die hiesige Region eher seltsam erscheint, ist in den Winterquartieren nichts Ungewöhnliches. In Spanien wurden schon Storchen-Kolonien mit mehr als 1.000 Tieren gesichtet.

Noch ist Gert Dahms dabei, alle Jung-Tiere aus dieser Gruppierung zuzuordnen. Er würde sich daher freuen, wenn die Anwohner, auf deren Bäume oder Hausdächer sich diese Störche derzeit zur Nachtruhe niederlassen, entweder selbst das Tier möglichst mit dem schwarzen Ring am Knöchel fotografieren oder sich mit dem Storchenvater in Verbindung setzen.

• Kontakt zu Gert Dahms: Tel. 04144 – 1230, E-Mail: gert.dahms@web.de