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Drochterser Bürger sollen abstimmen

Entlang dieser Straße soll der Radweg gebaut werden

Kommt es zu einer Bürgerbefragung über den Radweg von Krautsand nach Dornbusch?

ig. Drochtersen. Wird der Fahrradweg von Krautsand nach Dornbusch doch nicht gebaut? Die Mehrheit im Drochterser Gemeinderat sprach sich bei bei neun Gegenstimmen für den Bau des Geh- und Radweges aus - und verabschiedete nach kontroverser Diskussion mehrheitlich den Haushaltsplan für das Jahr 2014.
Die FWG Drochtersen beantragte jetzt, dass zum Bau eine Bürgerbefragung durchgeführt wird. „Kein von uns vorgetragenes Argument konnte bislang überzeugen, auch nicht das zur Verkehrssicherheit“, so ein Sprecher. „Die Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern ereignen sich im Wesentlichen im Ortsteil Drochtersen. Nicht einmal einen Tag nach der Ratssitzung wurde erneut eine Radfahrerin im Bereich der Kreuzung Zentrumstraße/L 111 angefahren.“
Rotes oder grünes Licht muss am heutigen Mittwoch, 18. Dezember, der Verwaltungsausschuss geben. Stimmt das Gremium für eine Befragung, muss die Verwaltung eine entsprechende Satzung ausarbeiten. Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch ist gegen eine Befragung. „Die ist überflüssig.“ Der Fahrradweg sei wichtig für die Verkehrssicherheit, bedeutend für den Elbe-Radwander-Weg und damit für den Tourismus (das WOCHENBLATT berichtete). Die Bauarbeiten für das Projekt, in das die Gemeinde allein mehr als 300.000 Euro investiert, laufen im Februar an.
In die Befragung soll auch die Sanierung des Hallenbades einbezogen werden. Für den Erhalt der Sportstätte wurden in den vergangenen Wochen Hunderte von Unterschriften gesammelt, weil viele Bürger glaubten, das Bad stehe auf einer „Streichliste“. „Stimmt nicht“, sagt der Bürgermeister. "Rat und Verwaltung wissen um die Bedeutung des Bades. Auch für die Schulen und den Vereinssport.“ In die notwendige Sanierung des Bades werde die Gemeinde in den nächsten Jahren Gelder investieren, bevorzugt in energetische Maßnahmen.“