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"Ein Glücksfall für die Gemeinde"

ig. Krautsand. "Wir sind stolz und glücklich. Von 37 Wohnungen sind schon 25 vergeben. Und es gibt weitere Interessenten. Das alles ohne große Werbung", sagt Rigo Gooßen. Der Drochterser Steuerberater ist Sprecher einer Investorengruppe, die auf der Elbinsel Krautsand auf dem ehemaligen Buhrfeind-Gelände eine Ferienanlage baut. Der erste "Block" hatte am vergangenen Freitag das Richtfest.
Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch begrüßte ausdrücklich das Projekt. "Die Politik steht mit großer Mehrheit dahinter. Das Vorhaben wird sich positiv auf die Drochterser Geschäftswelt auswirken und ist ein Glücksfall für unsere Gemeinde." Er danke der Investorengruppe für den Mut.
Die Wohnungen sollen an Feriengäste vermietet werden. "Die Anlage wird den Tourismus positiv beeinflussen", ist sich auch Gooßen sicher. Ein Großteil der Appartements, die im Durchschnitt 65 Quadratmeter aufweisen, besitzt direkten Blick auf die Elbe. Die Wohnungen auf der Rückseite der Anlage befinden sich auf der Sonnenseite. "Auch ein Vorzug", so Architekt Frank Schröder.
Schon in Kürze soll mit einem Hotel gleich nebenan begonnen werden. Die Investoren erwarten demnächst die Baugenehmigung. Für das geplante Hotel soll, wenn es fertig ist, eine Betreiber-Gesellschaft die Vermietung übernehmen. Ab Oktober soll es mit der Vermietung losgehen. Ziel ist dann eine enge Kooperation zwischen der Wohnanlage und dem Hotel. "Die Feriengäste können dann auch den Wellness-Bereich mit Schwimmbad nutzen", so Gooßen. Der stehe allen Besuchern der Insel zur Verfügung.
"Wie auch der Strand", so der Drochterser weiter. "Es wird keine Kurtaxe geben. Die Flohmärkte haben weiter Bestand. Wie auch andere Aktivitäten. Und die Inselgäste können sich auf einen neuen Insel-Verkaufs-Pavillon freuen, der von Fisch bis hin zur Curry-Wurst alles bietet. Wir möchten die Gastronomie in Strandnähe aufwerten", betont Gooßen. Auch soll ein überdachter Bereich für kulturelle Angebote geschaffen werden. "Dann gibt es kleine und feine musikalische Angebote", so Gooßen.
Bösch versteht den Streit um die Budenmeile, die dem Ferien-Projekt weichen muss, nicht. Es habe immer Transparenz gegeben. Die Vorhaben seien intensiv öffentlich diskutiert worden. Gespräche gab es jedes Jahr zu Beginn mit den Buden-Betreiben. "Alle waren informiert", so der Ratsvorsteher. Nichts von dem, was jetzt passiere, käme für die Imbissbetreiber überraschend.