Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Es wird sehr teuer und es dauert"

Verkehrpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion auf Krautsand / A20 und Tunnel werden realisiert

ig. Krautsand. „Die Autobahn A20 wird realisiert“, so die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestags-Fraktion Kirsten Lühmann am vergangenen Wochenende bei einem Gespräch im Krautsander Elbstrand-Hotel. Aber: Der Bau werde teuer und er wird dauern. Sie rechnet mit der Fertigstellung im Jahr 2030. Alle anderen Versprechungen, besonders auf Neujahrsempfängen, seien wenig seriös.
Die Küstenautobahn mit dem Elbtunnel bei Drochtersen gehöre – wie viele weitere Projekte – im neuen Entwurf des Bundesverkehrwegeplanes zur „höchsten Kategorie“. Lühmann wörtlich. Mehr als 78 Projekte in Niedersachsen stehen auf der Liste, bilden die Grundlage für die Verkehrsplanung in den kommenden 15 Jahren. Investitionsvolumen: rund 8,3 Milliarden Euro. Aktuell läuft eine Auswertung der Bürger- Einwendungen. „Noch vor vor der Sommerpause wird der überarbeitete Entwurf ins Kabinett gehen. Die Beschlussfassung kann dann im Dezember erfolgen“, so Lühmann. Die Liste sei verlässlich und auch durchfinanziert.“ Was aufgenommen wurde, könne in einem Zeitraum von 15 Jahren umgesetzt werden.
Den ersten Spatenstich für die A 20 in Niedersachsen erwartet die SPD-Sprecherin im Jahr 2018 in Westerstede. „Wir wollen in den nächsten 15 Jahre so viel A 20 bauen, wie es möglich ist.“ Die Länge der Autobahn beträgt 160 Kilometern auf niedersächsischem Gebiet. „Mit Eingriffen in Natur und Landschaft. Deshalb müssen die für den Bau benötigten 1000 Hektar kompensiert werden“
Dass die Autobahm in der Region auf große Zustimmung stoße, betonten der Drochterser SPD-Fraktionschef Heino Baumgarten, Bürgermeister Mike Eckhoff und die Landtagsabgeordnete Petra Tiemann. Eckhoff ist sich sicher: „Wenn das Autobahnkreuz in Drochtersen von A26 und A20 kommt, entsteht hier ein Premiumgebiet.“ Die Autobahn sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung. Für die Ansiedlung von Betrieben. Für die Pendler.“ Und sie mache unserere Region interessant für Neubürger. Baumgarten wünscht sich von der Bundespolitik Planungssicherheit für die kommunalen Gremien.
Gesprochen werden müsse auch über Feuerwehreinsätze im Elbtunnel, stellte Gemeindebrandmeister Peter Lühwink heraus. Zu diesem Thema soll - so Tiemann - eine länderübergreifende Arbeitsgruppe mit Schleswig-Holstein installiert werden. „Auch die Feuerwehren brauchen Planungssicherheit.“