Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Funktionierende Dorfgemeinschaft

Moorkicker freuen sich über ihr neues Gerätehaus / Bei der Schlamm-DM in Lembruch auf Rang drei

ig. Assel. Die Fußballer vom Freizeitverein FC Moor 75 in Asselermoor feierten im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Auch in diesem Jahr gibt es etwas zu feiern. Die Spaßkicker feierten die Einweihung ihres neuen Gerätegebäudes, das mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Drochtersen, Sponsoren und Eigenmitteln erstellt wurde. „Vorstand und Mitglieder brachten sich mit rund 700 Arbeitsstunden ein“, so der Vorsitzende Stefan Haack. Das Gebäude besteht aus einem „verkleideten“ Container, den die Drochterser Firma Köster spendierte, bietet Garage und Unterstell-Möglichkeiten. „Dass es mal ein Container war, sieht man dem Gebäude nicht mehr an“, so Ehrenbürgermeister und Förderer Hans-Wilhelm Bösch. Das sei ein richtig schmuckes Gebäude geworden. Lob gab es auch vom Landtagsabgeordneten Kai Seefried( CDU) und Bürgermeister Mike Eckhoff. Tenor: Man könne stolz darauf sein, was hier erreicht wurde. Hier funktioniere die Dorfgemeinschaft vorbildlich.
Der Fußballclub hat eine lange Tradition, wurde 1975 vom damaligen Ratsherrn Arthur Meyer ins Leben gerufen, weist aktuell rund 90 Mitglieder auf. Das Spielgelände befindet sich hinter dem Gerätehaus der Feuerwehr Asselermoor. „Bei uns geht es nicht nur um Fußball, auch um Geselligkeit", betont der Vorsitzende Haack. Deshalb veranstaltet der Club Kinderfeste, Boßelturniere, Osterfeuer und das traditionelle Pokalturnier.
Die Freizeit-Kicker bieten nicht nur auf dem Rasen filigrane Fußball-Kost, sondern stehen auch im Schlamm ihren Mann. Der FC wurde bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft im Schlamm-Fußball in Lembruch sensationell Dritter. „Der helle Wahnsinn“, so die Team-Mitglieder Marcel Woller und Christoph Moje. Das Spektakel spielte sich im Schlamm auf mehreren Spielfeldern ab. „Begleitet von euphorischen Fans und Pressevertretern.“ Spätestens wenn Spielerinnen und Spieler zur Hüfte versinken, den Fuß nicht mehr an die Oberfläche bringen, den Ball nur schleppend erreichen, unter tosendem Beifall der Zuschauer, beginne der Spaß des Schlammfußballs. Zum Sieg reichte es noch nicht. Der Sieger qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft in Finnland. "Das ist unser großes Ziel", so Woller. Und gibt schon mal die sportliche Marschroute aus: Im kommenden Jahr den deutschen Titel holen. "Und ab nach Finnland."