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Im ersten Anlauf zur Diskussion nach Berlin

Selbstverständlich ließen sich die Schüler aus Drochtersen einen Besuch des Brandenburger Tores nicht entgehen
Drochtersen: Elbmarschenschule |

Elbmarschen-Klasse qualifizierte sich für den bundesweiten Schüler-Kongress


sum. Drochtersen. Gleich im ersten Anlauf ist es der achten Gymnasialklasse der Elbmarschenschule in Drochtersen gelungen, sich beim Wettbewerb des Bildungsinstitutes Berlin-Brandenburg für die Teilnahme am dritten bundesweiten Schülerkongresses in Berlin zu qualifizieren.

Im Fach Politik setzten sich sieben Gruppen der Klasse mit dem Thema Konsumverhalten von Schülern und Erwachsenen auseinander. Mit Unterstützung ihres Lehrers Thomas Leibing starteten sie Umfragen bei Schülern und Erwachsenen unter anderem zu den Themen Umweltschutz, Handynutzung, Kinderarbeit und Massentierhaltung. Ihre Ergebnisse fasten sie auf Plakaten und in Berichten zusammen und reichten ihre Arbeiten beim Bildungsinstitut in Berlin-Brandenburg ein, bei dem insgesamt mehr als 80 Plakate aus ganz Deutschland eingingen. Während des Mathematikunterrichtes steckte der Politiklehrer nur kurz den Kopf in die Tür und sorgte für riesigen Jubel, als er erklärte, dass sich alle sieben Gruppen aus Drochtersen für den Kongress qualifiziert hätten.

So packten die Schüler Ende Juni ihre Taschen und reisten mit Bus und Bahn in die Bundeshauptstadt. Im Abgeordnetenhaus wurden sie von Ex-Außenminister Markus Meckel begrüßt und stellten der Jury ihre Arbeiten vor. Wie im wahren Politik-Alltag diskutierten die Jungen und Mädchen anschließend im Kongresssaal mit etwa 150 aus ganz Deutschland angereisten Schulkollegen der fünften bis zehnten Klassen über ihre Vorschläge, stellten Fragen, gaben Verbesserungsvorschläge und tauschten sich aus.

Besonders stolz war die Klasse auf ihren Mitschüler Hannes Ebeling. Der nämlich wurde zu Beginn der Veranstaltung von den Teilnehmern zum Kongressleiter gewählt und durfte durch die Diskussion führen und das Wort erteilen. Zwar konnten die Elbmarschen-Schüler am Ende keinen der vorderen Plätze belegen. Dennoch war die Teilnahme an dem Kongress und der Aufenthalt in Berlin für alle ein tolles Erlebnis, das sie im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholen möchten.