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Manege frei in der Dreifachhalle

Eine Woche Zauberei und Clownerie in der Drochterser Dreifachhalle


ig. Drochtersen. Bälle und bunte Tücher fliegen durch die Luft, Kinder versuchen sich übereinander zu "stapeln", Plastikteller drehen sich schwungvoll auf schmalen Holzstäbchen. Eine Woche lang wurde in der Grundschule Drochtersen konzentriert und ernsthaft Zirkuskunst einstudiert. Projektwoche mit dem Mitmach-Zirkus „Toussini“ war angesagt - und mehr als 100 Pennäler übten sich erfolgreich in Geschicklichkeit.

Beim Spiel kann ein Mensch in einer Stunde mehr lernen als im Gespräch in einem Jahr: Diese Erkenntnis des griechischen Philosophen Platon macht sich “Toussini „bei seinen Schulprojekten zunutze. Das Unternehmen ist deutschlandweit eine renommierte Adresse für zirkuspädagogische Schulprojekte.

Der Mitmach-Zirkus begeisterte die Drochterser Schüler - und auch die Eltern, die am vergangenen Freitag zu zwei Aufführungen in die Dreifachhalle kamen. Der Beifall für die großen und kleinen Künstler wollte kein Ende nehmen. Besonders die Clowns, die Verständigungsprobleme mit ihrem Zirkus-Direktor hatten, hatten es den Gästen angetan. „Am meisten hat mir gefallen, zu sehen, wie die Kinder in dieser Woche mental gewachsen sind, sich etwas zutrauten, Probleme meisterten und am Ende in den Vorstellungen rundum glücklich aussahen - und selbst die kleinsten und schüchternsten Kinder ganz groß wirkten“, freute sich Schulleiterin Kerstin Völkers.

Das Toussini-Team habe den Kindern viel Freiraum für Phantasie und Kreativität geboten. „Alle Beteiligten hatten ihr Erfolgserlebnis.“ Es sei verblüffend gewesen, welche Talente man im Laufe der Woche entdeckt habe, wie oft strahlende Gesichter zu sehen waren. Dass der Zirkus in Drochtersen gastierte konnte, hatte ein Sponsorenlauf möglich gemacht. Vom Geld, das die Schüler für gelaufene Runden im Kehdinger Stadion erhielten, wurden die Zirkus-Pädagogen bezahlt.