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Riesen-Stimmung beim Drochterser Blütenfest auch ohne "Königin"

Shows auf drei Bühnen und in der Dornbuscher Festhalle / Blütenkönigin wurde nicht gefunden

ig. Drochtersen. Peter Koch liebt amerikanische Autos. Es mache Spaß, in diesen „Kutschen“ zu fahren. Der Mann aus Ahrensburg gehörte mit seinem Lincoln US-Car (Baujahr 1957) zu den Teilnehmern des Oldtimer-Treffs auf dem 13. Drochterser Blütenfest, das am Wochenende Tausende Besucher in die Kehdinger Metropole lockte.

Mit der Resonanz waren die Organisatoren Dirk Ludewig, Wilfried Heidhoff und Bürgermeister Mike Eckhoff mehr als zufrieden: „Die Angebote in Dornbusch und Drochtersen und das tolle Wetter - alles passte.“

Eine Enttäuschung jedoch trübte die Freude: Trotz eines Preisgeldes und Gutscheinen konnte am Samstag keine Blütenkönigin gekürt werden. „Es fand sich keine Bewerberin“, so Chef-Organisator Kai Schildt. Ein neuer Anlauf soll 2017 unternommen werden.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch: Beim Staudenmarkt herrschte großer Andrang. Und das Programm in der Festhalle mit Auftritten des Spielmannszuges, Darbietungen der Grundschule und des Kindergartens, die lustige Show mit den Clowns „Zitronella und Zappalotta“ und das „Blütensoccer-Turnier“ kam prima an.

Gleich auf drei Bühnen - Kulturscheune, Rathaus und Raiffeisen - tobte in Drochtersen das Leben. Beim Oldtimer-Treff zählte Heidhoff mehr aus 150 alte Pkw, Trecker und Motorräder: „Das ist Rekord.“ Proppevoll war auch der Platz vor dem Rewe-Markt, auf dem beim Flohmarkt kräftig gehandelt wurde. Der Erlös kommt dem Drochterser Jugendspielmannszug zugute.