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Rote Schilder weisen Rettern den Weg

Horst Steffens (v.li.), Hinrich Knoop, Hans-Adolf Witt, Sven Walter, Uwe Rugen und Hans-Heinrich Söhl vom Senioren- und Behindertenbeirat kümmern sich um die Notfallpunkte

Senioren- und Behindertenbeirat beschildert Bänke in Drochtersen


sum. Drochtersen. Bänke und Bushaltestellen zwischen Assel und Hüll sind seit Kurzem mit einem roten „Nummernschild“ versehen. Warum, erklärt Uwe Rugen, Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirats der Gemeinde Drochtersen: „Das sind sogenannte Notfallpunkte, die den Rettungskräften den Weg weisen.“

Vorreiterin des Projektes „Notfallbänke“ ist die Samtgemeinde Fredenbeck. Dort sind bereits seit einigen Jahren rote Schilder mit dem weißen „Kennzeichen“ an verschiedenen Orten angebracht. Auch in der Stadt Stade oder der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten können insbesondere hilfesuchende Senioren und Touristen bei einem Notruf mithilfe dieser Nummer mitteilen, wo genau sie sich gerade befinden.

Vor einem Jahr startete das Projekt auch in der Gemeinde Drochtersen. Der Senioren- und Behindertenbeirat nahm sich dieser Aufgabe an und schwärmte zunächst aus, um festzustellen, an welchen Stellen eine Beschilderung sinnvoll ist. „Woher soll ein Fahrradtourist zwischen Krautsand und Drochtersen wissen, wo genau er sich gerade befindet,“ erläutert Uwe Rugen die Wahl der Plätze. Nachdem die Rettungsleitstelle zwischenzeitlich insgesamt 146 Notfallpunkte für die weitläufige Gemeinde in das System eingepflegt hat, kann jetzt die Anbringung der Schilder erfolgen. Diese Aufgabe teilen sich die Beiratsmitglieder mit dem Bauhof.

Neben der Notfall-Rufnummer trägt jedes knallrote Schild die Landkreisbezeichnung STD und eine dreistellige Ziffer. Bis Ende September sollen alle „Punkte“ installiert sein und den Einsatzkräften bei einem Notfall den genauen Weg zu dem Verunglückten weisen.