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Schiff aus Rosen

Wilfried Haack (v.li.), Ewald Ostendorf und Pastor Sascha Hintzpeter gestalteten ein Urnengrab in Schiffsform, in dessen Mitte zukünftig Rosen erblühen sollen (Foto: sum)

Ehrenamtliche bringen die letzte Ruhestätte auf Vordermann

sum. Drochtersen. Auf dem Friedhof in Drochtersen wurde in der vergangenen Woche fleißig gewerkelt. Ein Dutzend Männer brachte bei herrlichem Sonnenschein Plattenwege wieder in Form und bereiteten ein Rosenbeet für Urnengräber vor.

Manfred Mahler organisierte den zweiten ehrenamtlichen Friedhofs-Arbeitstag und freute sich, dass viele Männer seinem Aufruf folgten. „Irgendetwas gibt es hier immer zu tun“, erklärt der zweite Kirchenvorstands-Vorsitzende. Während im vergangenen Jahr die Büsche dran waren, setzten die Herren in diesem Jahr die ursprünglich vom Krautsander Pastor Bernhard Pippirs aufgebrachte Idee eines Urnengrabes in Schiffsform um. „Auf diese Weise können auch die schwer vermittelbaren Freiflächen zwischen den Gräbern genutzt werden“, beschreibt Manfred Mahler den Plan. Außerdem wird auf diese Weise der sich ändernden Bestattungskultur Rechnung getragen.

Innerhalb weniger Tage hoben die Männer Erde aus und setzten Kantsteine in Form eines Schiffsrumpfes. „Früher waren in Drochtersen viele Seemänner mit ihren Familien zu Hause, sodass ein Schiff einfach passt“, sagt Manfred Mahler. Während in der Mitte zukünftig viele Rosen erblühen sollen, gibt es am Rand Platz für Rund 20 Urnengräber.