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Schlange stehen für Butterkuchen

Emila (6) und ihre Mama Katja Noak aus Himmelpforten verabreichten den Kürbissen lustige Gesichter
Drochtersen: Heimathof Hüll |

Spät-sommerliches Wetter sorgte für Besucheransturm


sum Hüll. Mehr als 1.000 Besucher genossen am vergangenen Wochenende bei tollem Wetter das Dresch- und Backfest auf dem Heimathof in Hüll. Da hieß es „Schlange stehen“, um ein Stück des noch warmen Butterkuchens oder einen frischen Stuten aus dem Steinbackofen zu ergattern. Auch die Landfrauen Großenwörden kamen beim Verkauf ihrer Ochsenaugen und Waffeln mächtig ins Schwitzen.

Gut gestärkt konnten die Besucher die fleißigen Erntehelfer des Heimatvereins beim Getreide-Dreschen von Hand oder mit Maschinen von anno dazumal beobachten. Helmut Kammann aus Großenwörden zeigte, wie früher in mühsamer „Stampfarbeit“ Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet wurde. Die Kinder verpassten Kürbissen ein lustiges Gesicht und Norbert Skiera aus Wischhafen brutzelte in seinem Wigwam mit den Kleinen leckeres Stockbrot über dem Lagerfeuer. Als Höhepunkt des Nachmittags marschierte die Hüller Volkstanzgruppe mit der am Nachmittag aus Getreideähren gebundenen Erntekrone einmal um den Platz und hängte diese anschließend auf der Diele des Heimathofes auf.