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Sicherheit nicht gewährleistet

Die Kaimauer ist marode, soll erneuert werden

Bürger machen sich für die Erhaltung des Barnkruger Hafens stark

ig. Barnkrug. Der ehemalige Handelshafen soll „aufpoliert“ werden. Dafür machen sich die Mitglieder der Hafengemeinschaft Barnkrug stark. „Die marode Kaianlage muss unbedingt erneuert werden“, sagt Sprecher Rolf Brandt. „Sonst können hier bald keine Boote mehr anlegen.“ Konkret: Die in den 20er Jahres des letzten Jahrhunderts erbaute Kaimauer, die auf einer Länge von 73 Metern eine Seite des Hafenbeckens begrenzt, ermöglich es längerfristig nicht mehr, dass Traditions- und Ausflugsschiffe sowie Wasserfahrzeuge sicher anlegen können. Brandt: „Die Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet.“ Geplant ist , direkt vor der Kaimauer eine neue Spundwand zu errichten.
Erste Schätzungen liegen vor. Rund 300.000 Euro soll die Sanierung betragen. Die Gemeinschaft ist frohen Mutes, dass es gelingt, das Geld aufzureiben. Brandt: „Wir hoffen auf Zuschüsse aus Leadermitteln und von der Gemeinde Drochtersen.“ Transparenz spielt bei dem Vorhaben eine große Rolle. Deshalb hat die Gemeinschaft auch eine informative Broschüre entwickelt. Die Barnkrugerin Angelika Prott. „Bei der Planung wollen wir den Landkreis und Rat mit ins Boot nehmen.“ Erste Informationsveranstaltungen hat es inzwischen gegeben. „Wir suchen das Gespräch mit den Ratsfraktionen. Erste Zustimmung haben wir schon erfahren.“
Der schlichte, kleine Elbhafen in Barnkrug, der unter Denkmalschutz liegt, befindet sich direkt am Elbstrom, ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler. Auch finden d viele Veranstaltungen wie Hafenfeste statt. Die Hafengemeinschaft mit ihren 44 Mitgliedern hält den Ankerplatz in Schuss und am Leben. Ohne ihr Zupacken wäre die Idylle längst von der Landkarte verschwunden. Auch kämpfen die Barnkruger Skipper gegen die Verschlickung. "Wir versuchen den Hafen auf Tiefe zu halten", so Brandt. Dafür müssen rund 2.000 Euro pro für Spülungen und Baggerarbeiten aufgebracht werden. Das belaste die Vereinskasse stark.