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Spucke für den guten Zweck

Auch Zwölftklässlerin Theresa ließ sich als Stammzellenspenderin registrieren Foto: Zimmermann

Elbmarschen-Schüler werden Stammzellenspender

sum. Drochtersen. Wie wichtig eine Stammzellenspende bei Blutkrebs sein kann, erfuhren vor Kurzem die Zehnt- bis Zwölftklässler der Elbmarschen-Schule Drochtersen. Viele Schüler ließen sich daraufhin als Spender registrieren.

Erstmals fand an der Schule in Drochtersen eine Informations- und Registrierungsveranstaltung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. In der von Lehrerin und Leiterin des Schul-Sanitätsdienstes Viola Triebel initiierten Aktion „Schüler helfen Leben retten: Dein Typ ist gefragt“ stellte sie den Schülern das „lebenswichtige Projekt“ vor. Ein emotionaler Film zeigte das Schicksal eines an Blutkrebs erkrankten Mädchens, das Dank einer Typisierungsaktion einen „genetischen Zwilling“ fand und mit einer Stammzellenspende gerettet wurde. Viola Triebel erläuterte auch, dass die Zahl der Erkrankungen an Blutkrebs, bei der sich die weißen Blutkörperchen übermäßig vermehren, stetig ansteigt, während die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, äußerst gering ist.

Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren darf sich registrieren lassen. Und auch für die Elbmarschen-Schüler war es selbstverständlich, mit Hilfe der Schulsanitäter einen Wangenschleimhautabstrich durchzuführen. „Weil es feige ist, es nicht zu tun“, begründete Oberstufenschüler Max Klein seine Entscheidung, Spender zu werden. Auch die 17-jährige Serena Patjens ließ sich registrieren: „Ich würde mir auch wünschen, dass jemand für mich spendet, wenn ich selbst an Blutkrebs erkranken sollte.“

Schulleiter Holger Wartner freut sich über den tollen Erfolg der Aktion, die nun regelmäßig wiederholt werden soll.