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Startschuss für den Kreisel-Bau

Der Blick von der Krautsander Straße auf den "alten" Kreuzungsbereich

Einbahnstraßen und Sperrungen im Ortskern von Drochtersen


sum. Drochtersen. Jetzt wird es ernst mit dem Kreisel-Bau im Ortskern von Drochtersen. Seit Montag sind die Bauarbeiten an der Sietwender Straße in vollem Gange und bis Dezember müssen die Verkehrsteilnehmer Einschränkungen durch Einbahnstraßen, Ampelverkehr und Straßensperrungen in Kauf nehmen.

Wie das WOCHENBLATT bereits berichtete, soll der Ortskern im Rahmen der Dorferneuerung "aufgehübscht" werden. Die Ortsdurchfahrt wird zwischen dem "Neuen Weg" und "Am Hochsteige" saniert, in Teilen versetzt und mit einem neuen Fuß- und Radweg versehen. Außerdem ersetzt ein 20 Meter breiter Kreisel die Kreuzung zur Krautsander Straße, um die unübersichtliche Verkehrssituation zu entschärfen. Der Straßenkörper wird mindestens 70 Zentimeter ausgehoben, wobei der größte Teil des Straßenbelages aus umwelttechnischen Gründen speziell zu entsorgen ist. Im direkten Bereich des Kreisels ist darüber hinaus das gesamte Abwasserkanalsystem zu erneuern. Neben einer Vergrößerung des Fuß- und Radweges werden auch die schmalen Parkbuchten den heutigen Vorgaben entsprechend auf 2,50 Meter verbreitert.

Insbesondere die Autofahrer müssen sich in den kommenden Monaten in Geduld üben. Bis Dezember wird der Verkehr einspurig und mit Lichtzeichenanlagen durch den Ortskern geleitet. Für den Schwerlastverkehr gilt bereits eine weiträumige Umleitung über die Bundesstraßen 495 und 73. Für die Straßen "Neuer Weg" aus Richtung Sietwender Straße sowie "Am Hochsteige" und "Alter Hof" aus Richtung Drochterser Straße gelten während der Bauzeit Einbahnstraßenregelungen. Um eine Einfahrt von der "Kirchenstraße" in die Baustelle zu vermeiden, wird dieser Bereich komplett gesperrt. Die Kirchenstraße ist dann nur über die Straßen "Neuer Weg" und "Alter Hof" erreichbar. Ab Ende Mai ist die Straße "Am Hochsteige" vorübergehend gesperrt.

Auch für die Anwohner wird es unangenehm. So wurden die betroffenen Haushalte bereits darüber informiert, dass in den kommenden Monaten ihre Mülltonnen nicht vor der Haustür, sondern an Sammelorten geleert werden.
Während die Schüler aus Richtung Dornbusch wie gewohnt an der Elbmarschenschule aus dem Bus steigen können, wird die "Ersatzhaltestelle Schule" für die Schulkinder aus Richtung Stade an die Sport- und Mehrzweckhalle verlegt. In den entsprechenden Bereichen gilt ein Parkverbot für Pkw.