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Trachtenröcke drehen sich in Hüll

Marianne Hagenah von der Altländer Volkstanzgruppe (Mitte v.li.) begleitete Landrat Michael Roesberg auf die Bühne, während Inge Fahrenkrug von der Osseler Danz- und Trachtengruppe aus Assel Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch an die Hand nahm
Drochtersen: Heimathof Hüll |

Flotte Jägerneuner und schwungvolle Quadrillen beim Kreistrachtenfest / Landrat Roesberg versucht sich in plattdeutscher Sprache


sum. Hüll.Jürgen Hagenah, Vorsitzender des Kreistrachtenverbandes Stade, begrüßte am Sonntag neun Trachten- und Volkstanzgruppen beim Kreistrachtenfest auf dem Heimathof in Hüll. Auch Landrat Michael Roesberg und der Bürgermeister der Gemeinde Drochtersen Hans-Wilhelm Bösch sind der Einladung gefolgt.

Nach einer Ansprache des Vorsitzenden des Heimatvereins Hüll, Ewald Sölter, versuchte sich Landrat Roesberg in der plattdeutschen Sprache, musste ab gestehen, dass er diese nur verstehen und nicht sprechen kann. Auf Hochdeutsch dankte er den Volkstanzgruppen, dass sie nach wie vor bereit sind, die alten Tanzbräuche und Trachten zu pflegen.

Bürgermeister Bösch begrüßte die Tänzer und Gäste im „schönsten und wichtigsten Ortsteil der Gemeinde Drochtersen“. Er freute sich über die herrlichen Kleider und die strahlenden Gesichter der Träger und wünschte allen, dass ihnen dieser Tag in schöner Erinnerung bleiben wird.

Dann kamen die Hauptdarsteller zum Einsatz. Auf der Holzbühne stellten sie ihr volkstänzerisches Können unter Beweis. Ob flotte Jägerneuner, schwungvolle Quadrillen, gemischte Doppel oder anspruchsvolle Achtpaartänze, den Zuschauern wurden herrliche Tanzformationen in fliegenden Röcken dargeboten.

Und schnell war festzustellen, dass dazu nicht nur deutsche Volkslieder nötig sind. So wählte beispielsweise die Kindergruppe der Theoder- und Volkstanzgruppe Hammah Musical-Musik für ihre Aufführung, die Altländer Volkstanzgruppe ein Lied der Gruppe Santiano und die Hüller Volkstanzgruppe spanische und italienische Klänge. "Es ist wichtig, Tanzen auch durch Aktualität für junge Leute attraktiv zu machen," erklärt Jürgen Hagenah. Denn auch die Tänzer vieler Vereine plagen Nachwuchssorgen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder des Heimatvereins Hüll wurde es eine gelungene Veranstaltung, die abends mit einem gemeinsamen Tanz aller Teilnehmer endete.