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Hallenbad-Sanierung hat Priorität

Drochterser Gemeinderat verabschiedet den Haushaltsplan 2016 einstimmig

ig. Drochtersen.Der Drochterser Gemeinderat verabschiedete in der vergangenen Woche einstimmig den Haushalt 2016. Das Zahlenwerk hat ein Gesamtvolumen von 16,9 Millionen Euro. Die Städtebausanierung - 840.000 Euro sind eingeplant - ist bei den Investitionen einer der größten Posten.
Im kommenden Jahr beginnen die Projekte der öffentlichen Hand mit dem Bau des Kreisels an der Kreuzung nach Krautsand. Das dürfte für Monate zu Verkehrsbehinderungen führen. „Dafür bekommt Drochtersen ein neues Gesicht. Und mehr Sicherheit für unsere Bürger im Straßenverkehr“, so Bürgermeister Mike Eckhoff.

Priorität im Haushaltsplan hat die Sanierung des Hallenbades (das WOCHENBLATT berichtete). 250 000 Euro sind für die Planungsphase vorgesehen. Für die Sanierung sollen Fördermittel beantragt werden. Hintergrund: Der Bund für Sport, Jugend und Kultur stellt im kommenden Jahr deutschlandweit insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung. Eckhoff: „Die Fördersumme kann bis zu 45 Prozent des Gesamtvolumens betragen.“ Die Sanierung des Hallenbades kostet die Gemeinde nach ersten Schätzungen zwischen drei und 5,3 Millionen Euro. Weitere Ausgaben: 50.000 Euro Zuschuss für den Hybridrasenplatz in Assel, 400.000 Euro für ein Gewerbeareal und ein Grundstück für das neue Feuerwehrgerätehaus, das am Ortsausgang in der Nähe der Aral-Tankstelle entstehen soll, 50.000 Euro für den Breitbandausbau in der Gemeinde.
Der Etat sei "ein Haushalt des vernünftigen Handelns", betonte Matthias Mehlis (SPD). „Und wir sind handlungsfähig.“ Das Minus gleiche die Verwaltung mit den guten Ergebnissen aus den Vorjahren aus. Die Projekte würden unter den Überschriften sichtbar und nachhaltig stehen, stellte Kai Seefried heraus (CDU). „Sichtbar wird die bislang kaum greifbare Städtebausanierung.“ Nachhaltig sei die Investition in Grundstücke für Gewerbe und Feuerwehr. Cornelius van Lessen (FWG) bereitet der Haushalt „ein bisschen Bauchschmerzen“. Seine Bedenken reichten zur Ablehnung aber nicht. Was van Lessen kritisiert: „Die Dauer der Straßenbeleuchtung wird nicht erhöht." Und die Höhe der Kreisumlage liege deutlich über dem Schnitt im Land Niedersachsen.
Übrigens: Die „Grünen“ fehlten auf der Sitzung, konnten so nicht mit abstimmen.