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"In der Ortsmitte schlägt ein kräftiges Herz"

Ein glücklicher Hans-Wilhelm Bösch - der Bürgermeister lud zur Einweihung des Bürgerhauses ein
Offitielle Einweihung des Bürgerhauses / Drochtersen ist in der Städtebauförderung ig. Drochtersen. "In unserer Ortsmitte schlägt jetzt ein kräftiges Herz. Von diesem Haus werden viele Impulse ausgehen." So glücklich hat man Hans-Wilhelm Bösch selten erlebt. Der Drochterser Bürgermeister lud am vergangenen Wochenende Ratsmitglieder, Verwaltung und Bürger zur Einweihung des neuen "Kehdinger Bürgerhauses" ein. Mehr als 1000 Drochterser informierten sich vor Ort vom neuen Bildungs- und Freizeitangebot in der Sietwender Straße. Bösch: "Das Gebäude soll das kulturelle Leben unser Bürger bereichern und Vereinsarbeit stärken, ist ein weiterer Meilenstein beim Engagement für alle Generationen."
Was den Verwaltungschef auch freute: Martina Faltin von der Bezirksregierung Lüneburg teilte mit, dass Drochtersen in das niedersächsische Städtebauförderungsprogramm aufgenommen wird. Faltin: "Der Kommune fließen 2,23 Millionen Euro an Fördermitteln zu."
Der Rat der Gemeinde beschloss 2007 ein Entwicklungskonzept für das Ortszentrum zu erstellen und kam zu dem Entschluss, dass die bestehenden Gebäude Sietwenderstraße 7 und 8 abgebrochen werden sollen. "Die Nutzung durch Schule, DRK und Familienbildungsstätte war sehr begrenzt und die Anforderungen an eine moderne Bibliothek nicht erfüllt." Nach Bewilligung von 800 000 Euro aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung konnte der Bau erfolgen. Den Auftrag für den Bau des Multifunktionshaues erhielt das Architekten-Büro Schüch und Cassaau. Der Standort sei richtig gewählt, so der Bürgermeister. "Wir schaffen in der Ortsmitte Parkplätze. Die Schule ist gleich nebenan. So können die Schüler schnell die Bibliothek aufsuchen. Und Vereine und Verbände erhalten ein neues Zuhause." Die Räumlichkeiten im Bürgerhaus nutzen das DRK, Sozialverband, Diakonieverband, Verein für Sozialmedizin, Familen-Servicebüro der Gemeinde und die Famlienbildungsstätte. Auch befindet sich im Eingangsbereich ein "EU-Infopoint" (das WOCHENBLATT berichtete). Umrahmt wurde die Feierstunde am Vormittag von den Kehdinger Blasmusikanten. Am Nachmittag lud das DRK Bürger zur Kaffeetafel ein, stellte 36 Torten und Kuchen zur Verfügung und rief zur Sammlung für die Flutopfer auf.