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"In Kunst war ich schlecht"

David McAllister im Gespräch mit Louisa Hilck und Georgios Soutzides

CDU-Spitzenkandidat David McAllister wirbt in der KGS Drochtersen für die europäische Idee

ig. Drochtersen. "Was in seinem Kopf vorgeht, wenn er in Richtung Drochtersen fährt und NPD-Plakate am Straßenrand sieht?", wird David McAllister gefragt. "Mir wird schlecht. Die Parolen sind unappetitlich und dumpf." Das Beste sei, an der Europa-Wahl am 25. Mai teilzunehmen.

"Bei hoher Wahlbeteiligung bekommen die Rechtsradikalen Probleme." Der CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl stand am vergangenen Montag Schülern der Drochterser Elbmarschen-Schule im Rahmen des Politik-Unterrichtes Rede und Antwort.

Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident warb für die europäische Einheit, nannte die EU ein großartiges Friedens- und Werte-Projekt. Ob er ein guter Schüler gewesen sei, wollten die Pennäler wissen. "Im Großen und Ganzen ging das. In Kunst war ich schlecht", so der Politiker. Warum er nach Brüssel gehen wolle?, fragt Schülerin und Diskussionsleiterin Louisa Hilck. Die Antwort: "Ich möchte dort niedersächsische und deutsche Interessen vertreten." Sein ehrgeiziges Ziel: Mit daran arbeiten, dass die EU bürgernäher und transparenter agiert. Weg mit den Mikro-Regelungen.

McAllister: "Es kann doch nicht sein, dass die EU sich darum kümmere und vorschreibe, ob Speiseöl in der Gastronomie in offenen oder in geschlossenen Gefäßen ausgeschenkt werde.

Was den Spitzenpolitiker freute: Auf seine Frage "Wer die EU gut und wichtig findet?" meldeten sich alle Schüler.