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"Mehr Wohnraum für Familien schaffen"

Die Ratskandidaten: Von links, hinten: Matthias Mehlis, Rainer Hilck, Arnd Witt, Jakob Beer, Dirk Ludewig, Günter Andreas, Dr. Albert Boehlke, Kai Schildt; vorne: Wilma Schröder-Köhlmann (vorne v.li.), Petra Schlegel, Heino Baumgarten, Angelika Prott, Hella Ratjens, Dr. Heinz-Dieter Aue, Dieter Middeke (Foto: SPD Drochtersen)
 
Die Spitzenkandidaten (v.li.) Kai Schildt, Dornbusch, Angelika Prott, Assel-Barnkrug, Heino Baumgarten, Drochtersen und Günter Andreas, Hüll (Foto: SPD Drochtersen)

SPD im Interview / "Gemeindeeigene Gebäude energetisch modernisieren"


sum. Drochtersen. Die Kommunalwahl am 11. September steht vor Tür. Um den Wählerinnen und Wählern eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, stellt das WOCHENBLATT den Parteien und Wählergemeinschaften fünf Fragen. Heute beantwortet die SPD Drochtersen diese Fragen:

1. Was sind die drei wichtigsten Punkte, die Sie voranbringen wollen?
Die dringend benötigten Bauplätze und Wohnungen für Familien und Alleinstehende sollen schnell geschaffen werden. Die reparaturbedürftigen Straßen und Radwege sollen schnellstmöglich instand gesetzt werden. Und wir fordern auch vom Landkreis und dem Land, die ihnen gehörenden Kreis- und Landesstraßen mit Radwegen zügig zu sanieren
Wir wollen die gemeindeeigenen Gebäude – wie Hallenbad, Sporthallen und Schulen - sanieren und energetisch modernisieren.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde Drochtersen vor?
Die Hilfsbereitschaft bei den ehrenamtlich Helfenden und in der Verwaltung ist nach wie vor groß. Wir wollen dieses Engagement stärken, indem wir feste hauptamtliche Koordinierungsstellen in der Gemeinde und im Landkreis schaffen. Sie sollen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Angebote wie Deutschkurse, Arbeits- und Praktikaangebote vermitteln. Geflüchtete können sich am besten integrieren, wenn sie Aufnahme in unsere Vereine finden.

3. Welche Möglichkeiten gibt es, um dem Lehrermangel an den Schulen in der Gemeinde entgegenzuwirken?
Für die Einstellung von Lehrern ist bekanntlich das Land zuständig. Als Schulträger können wir dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Wegen des Flüchtlingszuzugs und der Ausweitung der Inklusion sowie der Ganztagsschulen besteht bundesweit ein Lehrermangel. Das Kultusministerium setzt nun einen Aktionsplan um, der einen schnellen Einstieg in den Schuldienst ermöglicht. Die CDU-Landtagsopposition kritisiert, hat aber keinen eigenen Plan!

4. Was muss passieren, um insbesondere die jungen Generation mehr für das Ehrenamt zu begeistern?
Die Jugendbetreuer werden durch ihre Vereine und deren Verbände bestens auf ihre Aufgaben vorbereitet. Wir müssen frühzeitig auf die Kinder und Jugendlichen z.B. in den Schulen zugehen und sie schnell in unsere Gemeinschaften integrieren. Wenn man junge Leute früh in Entscheidungen einbezieht, übernehmen sie auch gerne Verantwortung. Die Politik muss dabei nach individuellen Erfordernissen die Vereine unterstützen.

5. Was muss getan werden, um den Folgen des demografischen Wandels in der Gemeinde Drochtersen entgegenzuwirken?
Die Gemeinde muss als Wohnort attraktiv bleiben, das heißt gute Schule, gute Gesundheitsversorgung, gute Einkaufsmöglichkeiten, gute Freizeitmöglichkeiten. Und möglichst gute Arbeit vor Ort oder über schnelle Wege erreichbar. Dafür wollen wir die Verkehrsanbindung über die geplante A26 und A20 mit Elbquerung. Wir wollen aber schon jetzt weitere Gewerbegebiete für Firmenansiedlungen oder Erweiterung der bestehenden Betriebe schaffen.

Kandidatenliste der SPD Drochtersen

1. Heino Baumgarten, 2. Kai Schildt, 3. Angelika Prott, 4. Günter Andreas, 5. Dirk Ludewig, 6. Dieter Middeke, 7. Wilfried Barwig, 8. Matthias Mehlis, 9. Dr. Albert Boehlke, 10. Petra Schlegel, 11. Jacob Beer, 12. Hella Ratjens, 13. Rainer Hilck, 14. Wilma Schröder-Köhlmann, 15. Dr. Heinz-Dieter Aue, 16. Esmer Ülker-von Allwörden, 17. Arnd Witt