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Sanierung des Hallenbades mehr als dringend erforderlich

Für die Wählergemeinschaft Drochtersen treten Siddik Barunduk (v.li.), Sönke Koch, Rolf Suhr, Bernd Reimers, Marcus Marx, Cindy Burfeind, Cornelius van Lessen, Markus Wrage und Elena Rommel zur Wahl an (Foto: FWG Drochtersen)

Die Wählergemeinschaft Drochtersen beantwortet fünf Fragen zu wichtigen Projekten


sum. Drochtersen. Die Kommunalwahl am 11. September steht vor Tür. Um den Wählerinnen und Wählern eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, stellt das WOCHENBLATT den Parteien und Wählergemeinschaften fünf Fragen. Heute beantwortet die Freie Wählergemeinschaft Drochtersen diese Fragen:

1. Was sind die drei wichtigsten Punkte, die Sie voranbringen wollen?
Neben der mehr als dringend notwendigen Sanierung des Hallenbades und der Erweiterung der Ortskernsanierung auf die Kirchenstraße müssen die Realsteuern auf die in Deutschland durchschnittliche Höhe von ca. 360 v.H. gesenkt werden. Für die Unterhaltung, Reparatur und Sanierung der Gemeindestraßen sind zusätzliche Mittel im Gemeindehaushalt zur Verfügung zu stellen. Die Betreuungszeiten in den Kindertageseinrichtungen müssen verlängert werden.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde Drochtersen vor?
Eine schnelle Integration von Flüchtlingen wird nur gelingen, wenn das Integrationsgesetz konsequent angewendet wird und die Gemeinde sich auf die Flüchtlinge konzentrieren kann, die auch eine Bleibeperspektive haben. Die Flüchtlinge sollten davon überzeugt werden, ihre Kinder so früh wie möglich in die Kindertagesstätten zu bringen. Auch die Einrichtung von verpflichtenden Grundschulen und eine verpflichtende ganztägige Elbmarschenschule wären sinnvoll.

3. Welche Möglichkeiten gibt es, um dem Lehrermangel an den Schulen in der Gemeinde entgegenzuwirken?
Dem Lehrermangel auf kommunaler Ebene zu begegnen, dürfte kaum möglich sein. Hier sind in erster Linie das Land und die Landtagsabgeordneten gefragt. Seit mehr als zehn Jahren ist bekannt, dass bis zum Jahre 2020 ca. 460.000 Lehrkräfte in Deutschland aus dem Dienst ausscheiden. Diese zu ersetzen, ist derzeit mangels neuer Lehrkräfte nicht möglich. Die Gemeinde Drochtersen wird nur über einen Ausbau der A20/A26 auch für Lehrkräfte attraktiver.

4. Was muss passieren, um insbesondere die jungen Generation mehr für das Ehrenamt zu begeistern?
Die Wählergemeinschaft ist auf einem guten Weg, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. Immerhin sind fünf der neun Kandidaten im Alter zwischen 26 und 33 Jahren. Junge Menschen sollten sich in Schulprojekten für das Ehrenamt begeistern. Die Elbmarschenschule ist unter dem Motto "Schüler übernehmen Verantwortung für sich, andere und ihre Umwelt" auf einem guten Weg. Es ist auch denkbar, soziales Engagement an Schulen verpflichtend einzuführen.

5. Was muss getan werden, um den Folgen des demografischen Wandels in der Gemeinde Drochtersen entgegenzuwirken?
Dem demografischen Wandel kann nur dadurch begegnet werden, dass jungen Menschen günstige Baugrundstücke und längere Betreuungszeiten für alle Kinder in der Gemeinde angeboten werden. In Drochtersen müssen neue Gewerbebetriebe angesiedelt werden, die neue Arbeitsplätze bringen. Dies wird kurzfristig möglich sein, weil endlich Gewerbegrundstücke gekauft und vermarktet werden können.

Kandidatenliste der Wählergemeinschaft in Drochtersen:

1. Cornelius van Lessen, 2. Rolf Suhr, 3. Marcus Marx, 4. Markus Wrage, 5. Siddik Barunduk, 6. Bernd Reimers, 7. Elena Rommel, 8. Sönke Koch, 9. Cindy Burfeind