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Unterrichtsausfall: Schulleiterin widerspricht Darstellung von Eltern

tk. Drochtersen. Unter der Überschrift "Die Eltern werden wütend" hatte das WOCHENBLATT über Leserreaktionen zum Thema Unterrichtsausfall berichtet. Darunter auch die Klage einer Mutter, deren Sohn in die achte Klasse der Kooperativen Gesamtschule Drochtersen (KGS) geht. Die Schulleiterin Doris Löhrer-Vogt widerspricht einigen Punkten.
Dass Physik oder Chemie nur ein Halbjahr unterrichtet werden, die jeweilige Zensur im Zeugnis bleibe, gehe auf das Blockstundenmodell zurück. Dabei werden statt einer zwei Stunden unterrichtet. Auf dem Ganzjahreszeugnis müsse die Zensur genannt werden.
Dass das Fach Wirtschaft aus schulorganisatorischen gründen ein Halbjahr komplett ausgefallen sei, ist nicht richtig. Im achten Jahrgang besuchen die Schüler der Hauptschulzweigs ein Halbjahr einen Tag in der Woche die BBS III in Stade. Sechs BBS-Stunden seien der Ersatz für zwei Stunden Wirtschaft.
Dass in einer Klasse der Sportunterricht nur alle zwei Wochen stattfand, sei auf die plötzliche Krankheit einer Lehrerin zurückzuführen. Trotz eines erheblichen Vertretungsaufwands konnten nicht sofort alle Sportstunden aufgefangen werden. Seit Ende April finde auch in der einen Klasse der Sportunterricht wieder im normalen Umfang statt.