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78 Kinder trainieren wie die Profis

Die HSV-Fußballschule war Gast in Drochtersen / Freude am Kicken im Vordergrund


ig. Drochtersen. Über den Kunstrasenplatz der SV Drochtersen/Assel hallen laute und präzise Anweisungen: "Den Kopf hoch. Nutzt den ganzen Raum. Halte den Fuß gerade." 78 Kinder folgen den Ratschlägen. Denn die kommen nicht von irgendwem, sondern von lizenzierten Nachwuchs-Trainern des Hamburger Sportvereins.

Der Hintergrund: Vier Tage war die Fußballschule des Bundesliga-Dinos zu Gast in Drochtersen. "Schon das fünfte Mal", betont Leiter Andreas Pignitter. "Wir fühlen uns hier wohl. Alles stimmt. Die Trainings-Möglichkeiten sind überragend." Und: "Wir sind fast ausgebucht. 80 Kids sind das Limit."
Die Jung-Kicker kommen aus dem gesamten Landkreis, die meisten aber aus Kehdinger Vereinen. Mit lizenzierten und motivierten Trainern wurde nach einem pädagogischen und sportlichen Konzept trainiert, so dass sich alle Teilnehmer über Lernfortschritte durch das Fußballschul-Training freuen konnten. "Der Spaß am Fußball steht dabei im Vordergrund", betont Pignitter. Auch dem HSV-Team machte die Arbeit Spaß: "Tagsüber mit den Kindern Ehrgeiz, Freude und Emotionen zu teilen, abends gemeinsam mit einem Lächeln und der Vorfreude auf den nächsten Tag den Fußballplatz zu verlassen, das ist schön", so Pignitter.

Was ihm positiv auffiel: "Die Kinder sind hier sehr diszipliniert. Das braucht man auch als Fußballer." Trainiert wurde täglich von 9.30 bis 15.30 Uhr. Immer an Stationen, die von den eingeteilten Gruppen aufgesucht wurden. Das Angebot: Technikschulung, neue Tricks und Finten. Schusstraining. Auch das "Rahmenprogramm", darunter der Besuch von Dino Hermann und HSV-Fußball-Freestyler Florian Hamisami, begeisterte die Kids. Der Kick-Artist gehört zu den besten fünf deutschen "Freestylern".

Die HSV-Fußballschule gibt es seit 2003. Teilgenommen haben seitdem mehr 60.000 Nachwuchskicker. Allein in diesem Jahr rund 10.000. "Die Schule ist damit die größte und erfolgreichste aller Bundesligisten. So manches Talent wurde für den großen Fußball entdeckt", weiß Pignitter. Auch im Drochterser Camp habe er talentierte Kicker erlebt. "Mal sehen. Vielleicht sehen wir den einen oder den anderen beim HSV wieder." (weitere Fotos:www.kreiszeitung-wochenblatt.de).