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Brutale Tempo-Wechsel

Eine Runde im Stadion - dann in Richtung Krautsand

Kopf-an-Kopf–Rennen fast bis zum Schluss / Haresefelder gewinnt den Silvesterlauf in Drochtersen / 500 Läufer beim Traditions-Event

ig. Drochtersen. Einen Teilnehmerrekord gab es nicht. Dafür war das Wetter wohl auch nicht gut genug.Trotzdem gingen beim Drochterser Silvesterlauf mehr als 500 Läufer, Nordic Walker und Wanderer an den Start. Der schnellste Leichtathlet im Hauptlauf über zehn Kilometer war Simon Bäcker aus Harsefeld, der für den SV Kronshagen/Kiel startet. Seine respektable Zeit: 32:32 Minuten. Vorjahressieger Max Schröter aus Buxtehude landete auf Rang drei. "Vizemeister" wurde Lasse Lührs vom VfL Wingst. Bei den Frauen hatte Vorjahressiegerin, die Hamburgerin Katharina Josenhans, die Nase vorne. Ihre Zeit: 40:11 Minuten. Zweite wurde Birgit Friedrich vom Ausrichter TVG Drochtersen.
Hauptlaufsieger Bäcker freute sich riesig über den Erfolg. Er habe schon mehrmals teilgenommen, aber mehr oder weniger mittelmäßige Zeiten erzielt und ist im Mittelfeld gelandet. Nach Platz sechs im Vorjahr war der Harsefelder, der in Kiel studiert, bei der 43. Auflage mehr als zwei Minuten schneller. Nach der Hälfte des Laufes entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. "Mit ständigen Tempowechseln von Max. Die waren brutal", so Bäcker.
Schröter, der den Lauf im Vorjahr gewann, steigerte seine Zeit um 16 Sekunden, musste aber Bäcker in den letzten 400 Metern im Kehdinger Stadion ziehen lassen. Sein Kommentar: "Nicht schlimm. Nächstes Jahr greife ich wieder an.“
Beim Staffel-Wettbewerb über zweimal fünf Kilometer, der erstmalig angeboten wurde, gingen 30 Laufpaare an den Start. Das Siegerteam stellten Andreas Griess und Heidi Müller. "Eine gelungene Premiere", freute sich der Vorsitzende des TVG Drochtersen, Dirk Ludewig. In den Schülerklassen stellte Ausrichter TVG mit Merlin Mahler und Lynn Bonnekessel die schnellsten Aktiven. Sieger bei den Nordic Walkern wurde Heinz-Klaus Gerken (Tennisclub Stade). Enttäuscht zeigte sich Ludewig über das magere Ergebnis beim Laufnachwuchs mit knapp 40 Teilnehmern: "Im vergangenen Jahr waren 120 Schüler am Start. Schade, dass die Schulen kaum mitziehen."
Beim Traditions-Event waren mehr als 50 Helfer, darunter DRK, Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Und: Alle Aktiven lobten die vorbildliche Organisation. Schnell nach den Laufwettbewerben wurden Urkunden, Medaillen und Pokale überreicht.