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Drochtersen/Assel will das Bollwerk knacken

Nico Mau (li.) wird den Südkehdingern fehlen - der Drochterser ist verletzt und fällt für mindestens sechs Wochen aus (Foto: ig)
ig. Drochtersen. „Wir wollen endlich spielen“, sagt Lars Jagemann. Der Trainer des Oberligisten SV Drochtersen/Assel hofft, dass die Auswärtspartie am Sonntag, 7. April, 15 Uhr, beim VFV 06 Borussia Hildesheim nicht wieder wegen des Wetters abgesagt wird.

Der Gastgeber, der in diesem Jahr noch kein Spiel bestreiten konnte, steht mit dem Rücken zur Wand, besetzt den letzten Platz in der Tabelle. Gleichwohl: D/A will die Hildesheimer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schon das Hinspiel im Kehdinger Stadion, das mit 2:0 für die SV ausging, habe gezeigt, dass das VFV-Verteidigungs-Bollwerk nur schwer zu knacken sei.

Die Südkehdinger müssen auf Nico Mau verzichten: „Nico hat einen Sehnenriss, fällt für mindestens sechs Wochen aus“, so der Trainer. Verletzungsbedingt sind auch Sascha und Igor Martens nicht dabei. Angeschlagen ins „Rennen“ geht Meikel Klee. Für Jagemann ist klar: „Wir wollen drei Punkte. Alles andere wäre eine Enttäuschung.“

Hildesheim blickt auf die Tradition zweier großer Fußball-Vereine zurück, entstand 2003 durch die Fusion der Fußballabteilung des VfV Hildesheim mit Borussia Hildesheim. Die Borussia und die Fußballabteilung des VfV Hildesheim waren die bestimmenden Clubs in Hildesheim. Der Zusammenschluss der Abteilungen erfolgte, um den Fußball in der Stadt Hildesheim zu stärken, aber auch um das Überleben beider Vereine zu sichern.

Übrigens: 37 Vereine haben bisher fristgerecht beim Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) ihre Unterlagen für das Zulassungsverfahren für die nächste Oberliga-Saison eingereicht, darunter auch D/A. „Pro forma“ hat Manager Rigo Gooßen auch die Lizenz für die Regionalliga beantragt.