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Ein Tanzduell mit russischen Profis

In München auf Platz neun

Mit einer Tarantella in München auf Platz neun / TVG-Ballerinas überzeugen beim "Deutschen Ballett-Wettbewerb"

ig. Drochtersen. Die Konkurrenz war riesig. Am Start waren durchweg professionelle Ballett-Schulen. Darunter russische Meisterschulen. Aber auch ein kleiner Verein aus Kehdingen. Die Ballett-Tänzerinnen des TVG Drochtersen starteten beim "Deutschen Ballett-Wettbewerb" in München, überzeugten mit ihrer "Tarantella-Inszenierung", belegten in der Endabrechnung Rang neun. "Der Wettbewerb – organisiert vom Ballettförderverein München - ist so etwas wie eine internationale deutsche Meisterschaft", sagt TVG-Tanzlehrerin Tamara Koch. "Die Vorführungen werden von einer internationalen Jury bewertet. Für uns gab es 80 Punkte, mehr Zähler als in Hamburg." Die Jury bestand aus bekannten Tänzern und Tänzerinnen aus England, Ägypten und Deutschland.
Die TVG-Ballerinas hatten sich mit ihrem italienischen Volkstanz beim Regionalentscheid in Hamburg qualifiziert und ihre Leistung mit Platz eins gekrönt. Darauf erhielten sie die Einladung in die bayerische Hauptstadt.
"Unsere Mädchen waren sehr aufgeregt, hatten großes Lampenfieber, haben aber dann einen tollen Auftritt hingelegt", so Iska Meyer, Mutter von Sunny Meyer, die die Gruppe als Betreuerin begleitete. Mit dabei waren fast alle Eltern der beteiligten Kinder.
Nach der Darbietung gab es für die Tanz-Deerns viel Applaus und Lob. "Es herrschte Erstaunen, dass ein ‚normaler’ Sportverein bei diesem Event mitmacht", so Übungsleiterin Koch. Das monatelange Üben habe sich gelohnt. Dabei wurde die gute Platzierung ohne zwei Führungs-Tänzerinnen eingefahren. Anna Mehlis brach sich beim Hamburger Entscheid den Fuß. Annabell Schmarje befand sich im Urlaub. So musste Alea Schmidt als "Ersatz" einspringen. "Und sie machte ihre Sache gut", lobte Koch.
Das Team: Martje Viemann, Lilly und Paula Junglaus, Sunny Meyer, Lina Martens, Alea Schmidt und Celin Gebauer.
Hintergrund: Der "Deutsche Ballettwettbewerb" ist inzwischen derart gewachsen, dass es seit einigen Jahren fünf Regionalwettbewerbe gibt, über die man sich zum "Deutschen Ballettwettbewerb" qualifizieren muss. Rund 2.500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 25 Jahren kommen jedes Jahr mit mehr als 600 Tänzen zu den Regionalwettbewerben. Die besten 1.000 Kinder dürfen dann zum Finale.