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Endlich vor heimischen Fans punkten!

Alexander Martens verlässt zum Saisonende die SV Drochtersen/Assel

Fußball-Oberligist Drochtersen/Assel steht vor dem ersten Spiel nach der Winterpause / Alexander Martens verlässt die Kehdinger

ig. Drochtersen. "Wir wollen nach der Winterpause endlich auch vor heimischen Fans ordentlich Punkte einfahren", sagt Lars Jagemann. "Das haben unsere treuen Fans verdient", so der Coach des Oberligisten SV Dochtersen/Assel. D/A lasse sich auf fremde Plätzen kaum bezwingen. Nur im Kehdinger Stadion klappe es nicht so recht mit dem Punktesammeln. "Das wird ab 1. März anders", macht Jagemann in Optimismus. An diesem Tag treffen die Kehdinger im ersten Heimspiel nach der Winterpause um 16 Uhr auf Hildesheim.
Die Vorbereitung für die Kehdinger verlief zunächst holprig. Testspiele mussten wegen des miesen Wetters abgesagt werden. Dann standen gleich drei Partien in einer Woche auf dem Programm, die nicht gerade mit berauschenden Ergebnissen endeten: Gegen Werder Bremens Amateure verlor die Jagemann-Crew mit 1:4, bot aber in Halbzeit zwei ein gutes Spiel. Gegen den Bezirksligisten TuS Harsefeld hagelte es auf dem heimischen Kunstrasenplatz eine 1:2-Niederlage. Die Partie gegen den Landesligisten Eintracht Cuxhaven endete 3:3. Die Ergebnisse dürfe man nicht überbewerten, sagt der Trainer. In den Spielen sei die Abwehr noch nicht beweglich genug gewesen, habe sich individuelle Fehler erlaubt. Die gelte es jetzt abzustellen. "Dann schlagen wir auch Hildesheim."
Mit Verletzungssorgen muss sich der Übungsleiter nicht herum plagen. "Es gibt Spieler mit kleinen Wehwehchen. Aber die sind bis zum Start auskuriert."
Für D/A stehen noch zwölf Spiele an. "Wir wollen an die guten Leistungen vor der Pause anknüpfen", sagt Jagemann. In den letzten fünf Partien blieben die Kehdinger ungeschlagen. Das Saison-Ziel: Platz fünf in der Tabelle. "Vielleicht geht ja auch noch Rang vier."
Verlassen wird D/A zum Abschluss der Saison Alexander Martens. Der Innenverteidiger wechselt zum Bezirksligisten TuS Harsefeld. Berufliche Gründe seien dafür ausschlaggebend, erklärt Jagemann. "Er steigt dort in den Versicherungs-Betrieb seines Vaters ein, kann dann nicht mehr so häufig trainieren." Kopfschmerzen bereitet dem Übungsleiter der Wechsel nicht. In der nächsten Saison könnte Martens in der Landesliga spielen. Die Harsefelder stehen aktuell auf dem Relegationsplatz zwei in der Bezirksliga.
"Wir habe einen großen Kader, können den Weggang kompensieren." Überhaupt werde sich das personelle Karussell ab März drehen. Konkret: Im Kader wird sich einiges verändern. Jagemann: "Bei uns klopfen schon Spieler an."