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Jetzt kommen ganz andere Kaliber

Spielte mit lädiertem Knochen - und machte ein gutes Spiel: Jannis Elfers

D/A besiegt auf dem schlechtesten Platz Europas Ottersberg mit 3:0 / Northeim reist an

ig. Drochtersen. Die Kehdinger Oberliga-Kicker aus Drochtersen/Assel (D/A) steuern zielstrebig auf die Regionalliga zu. Sie führen nach ihrem 3:0-Sieg beim TSV Ottersberg und dem Punktverlust des Kontrahenten VFV 06 Hildesheim (1:1 beim 1.FC Germania Egestorf/Langreder) die Tabelle fünf Spieltage vor Saisonende mit sieben Punkten Vorsprung vor Jeddeloh und Hildesheim an. Für D/A war die Auswärtspartie (fast) ein Heimspiel: Mehr als 100 Fans waren mitgereist, feuerten ihre Crew an, intonierten lautstark "Spitzenreiter, Spitzenreiter".
Der nächste Gegner am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr im Kehdinger Stadion ist Eintracht Northeim. Mit einem Erfolg könnte ein weiterer, großer Schritt in Richtung Meisterschale gemacht werden. Doch Manager Rigo Gooßen warnt: "Wir müssen weiter konzentriert arbeiten. Auf der Schlussetappe kommen mit Wolfsburg, Jeddeloh und Egestorf ganz andere Kaliber auf uns zu. Da müssen wir uns warm anziehen." Der D/A-Macher hofft beim Spiel gegen Northeim auf ein volles Stadion. "Trotz der Konfirmationen. Wir brauchen jetzt die Fans." Die Gäste würden ein starkes Team stellen. "Sie verfügen über einen Klasse-Sturm", weiß Gooßen.
Im Spiel gegen Ottersberg dominierten die Kehdinger von Anfang an das Geschehen. Der Gastgeber habe nicht einmal eine halbe Torchance besessen, so Gooßen. Torjäger Alexander Neumann profitierte in der neunten Spielminute von einem Abpraller, versenkte das Leder im gegnerischen Kasten. Die weiteren Treffer erzielten Danny-Torben Kühn und Florian Nagel. Dass nicht noch mehr Tore fielen, habe am Platz gelegen, schimpft Gooßen. Originalton: "Das war ein Spiel auf dem schlechtesten Platz in Nordeuropa."