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Noch ein Sieg - dann Regionalliga

D/A II: Turbulenzen und Akrobatik vor dem Güldenstern-Tor

SV Drochtersen/Assel besiegte Lupo Martini mit 5:2 / Riesenschritt in die vierte Liga

ig. Drochtersen. SV Drochtersen/Assel II machte es vor, fegte am vergangenen Wochenende TuS Güldenstern Stade II mit 7:0 vom Platz, spielt als Bezirksliga-.Meister in der kommenden Saison in der Landesliga. Auch die Oberliga-Fußballer der SV Drochtersen/Assel können am kommenden Sonntag, 10. Mai, gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder „Historisches schaffen“, sagt D/A-Manager Rigo Gooßen: Den Aufstieg in die Regionalliga im eigenen Stadion perfekt machen. Den Weg geebnet hat die Elf von Trainer Enrico Maaßen mit dem 5:2-Auswärtssieg am Sonntag bei Lupo Martini Wolfsburg.
Der Vorsprung der Kehdinger auf die Konkurrenz aus Hildesheim - die Arminia besiegte am vergangenen Wochenende Jeddeloh mit 3:1 - beträgt drei Partien vor Saisonende acht Punkte. Es sei schon beeindruckend gewesen, wie sich die Mannschaft vom Hildesheimer Erfolg nicht aus der Ruhe habe bringen lassen, so Gooßen.
Drochtersen zeigte von Beginn an, dass es die Punkte aus Wolfsburg unbedingt mitnehmen wollte. Die Gäste spielten ein offensives Pressing, auf das die Elf von Trainer Francisco Coppi nicht die richtige Antwort fand. Konsequenz: die schnelle Führung für Drochtersen in der 11. Minute, als die Lupo-Mauer beim Freistoß von Florian Nagel nicht richtig stand.
Nur drei Minuten später war es Oberliga-Toptorjäger Alexander Neumann, der auf 2 : 0 für die Gäste erhöhte. Und als Hasan Dösemeci Gästespieler Nagel im Strafraum von den Beinen holte, verwandelte Nico Mau den Strafstoß zum 3:0. Nach einer knappen halben Stunde war die Partie entschieden. Da nützte auch der Anschlusstreffer, den die SV durch ein Eigentor von Sören Behrmann selbst besorgte, nichts. Denn noch vor der Pause kassierte Lupo das vierte Gegentor.
Im zweiten Durchgang kontrollierten die Gäste weiterhin das Spiel, brachten die Führung lange Zeit souverän über die Zeit. Als den Gastgebern dann ein 1/4 Stunde vor dem Abpfiff per Elfmeter das 2 : 4 gelang, zündete D/A wieder den „Tor-Turbo“: Florian Nagel krönte seine Leistung mit einem Traumtor per Außenriss und sorgte für den 5 : 2 Endstand.
D/A-Macher Gooßen ist sich sicher, dass seine Crew in der aktuellen spielerischen Verfassung am kommenden Sonntag den Aufstieg perfekt machen kann. „Wir haben ja auch noch eine Rechnung offen. Eine unserer drei Saison-Niederlagen kassierten wir gegen den FC."
Übrigens: D/A hat „hartgesottene“ Fans. Da gibt es die kürzlich gegründeten „Kehdinger Löwen“, die ihr Team lautstark bei Heimspielen begleiten. Und da gibt es es fünf verwegene „Rennfahrer“, die mit dem Fahrrad die Reise nach Wolfsburg antraten und ihre Mannschaft im Lupo-Stadion kräftig anfeuerten.