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Oberligist Drochtersen/Assel kann vor heimischen Fans nicht gewinnen

Trainer Lars Jagemann verfolgt das Geschehen - ihm fehlte der letzte Kick

Abstiegsduell gegen Rotenburg

ig. Drochtersen. "Wir sollten nur noch Auswärtsspiele bestreiten", scherzte ein D/A-Anhänger nach der bitteren 1:2-Niederlage seiner Oberliga-Elf gegen Lupo Martini Wolfburg. Denn die Kehdinger bleiben weiter ohne Heimsieg: Null Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen - lautet die aktuelle Bilanz der SV Drochtersen/Assel.
"Eine unglückliche Niederlage", resümierte Trainer Lars Jagemann. "Wir waren das bessere Team in beiden Halbzeiten. Lupo besaß zwei Chancen und nutzte diese." Das sah auch Gästetrainer Francisco Coppi so. "Ein unverdienter Sieg. Wir haben aber endlich mal Glück gehabt." D/A-Manager Rigo Gooßen brachte es auf den Punkt: Nicht das bessere Team habe gewonnen, sondern das effektivere.
Einstellung und Engagement stimmten. Nur der Kick habe gefehlt, sagt Jagemann.
Am Samstag, 5. Oktober, tritt die Liga auswärts beim Rotenburger SV an. Anstoßzeit: 14 Uhr. Das Spiel sei ein Abstiegsduell, sagt der Trainer. Die Gäste stehen auf dem letzten Platz. "Das macht Rotenburg gefährlich. Die werden kratzen und beißen." Seine Forderung: Der Gegner müsse ernst genommen werden. "Auch wenn wir im Pokal mit 5:1 gewonnen haben." Vieles spricht nach 0:4-Niederlage gegen Ottersberg nicht für die Rotenburger Oberliga-Fußballer, die nach dem neunten Spiel ohne Sieg ganz unten im Keller stecken.