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Tragischer Unfall beim Thundercats-Rennen auf Krautsand

Das Ziel wird angesteuert - spektakuläre Rennen auf der Elbe

18-jähriger Rennboot-Pilot aus Stade wird beim Thundercats-Rennen auf Krautsand schwer verletzt / Moskauer gewinnen das Schlauchboot-Event


ig. Krautsand. Tragödie auf der Elbe beim Thundercats-Rennen um die Deutsche Meisterschaft auf Krautsand: Ein 18-jähriger Rennpilot aus Stade wurde bei einem Wendemanöver aus dem Boot geschleudert, geriet unter ein nachfolgendes Boot, erlitt trotz Helm und besonderer Schutzkleidung schwere Verletzung am Kopf und in der Brust. Der Verunglückte wurde sofort geborgen, vor Ort noch ärztlich versorgt, dann ins Stader Krankenhaus eingeliefert und später nach Hamburg/Eppendorf verlegt. Das Samstag-Rennen wurde daraufhin gecstoppt, aber am Sonntag auf ausdrücklichen Wunsch des Verunglückten und seiner Familie fortgesetzt.
"Martin geht es dem Umständen entsprechend gut", sagt Rennleiter und Renn-Organisator Kai Martens. "Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Und die Ärzte haben ihm versichert, er werde nach der OP wieder so gut aussehen wie vorher."
Das Unglück war natürlich auch Thema bei der Siegerehrung am Krautsander Strand. Mitorganisator Dirk Ludewig und Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch: "In Gedanken sind wir bei bei dem jungen Fahrer und hoffen, das alles gut geht."
Das Rennen auf der Elbe, das am vergangenen Wochenende viele hundert Zuschauer anlockte, gewannen Konstantin Perekhodyuk und Anatoli Fedulov aus Russland. Die Schlauchboot-Spezialisten setzten sich souverän gegen 14 Mitbewerber aus ganz Deutschland durch. Die beiden Russen waren eine Woche unterwegs, um am Krautsander Event teilzunehmen. "Für uns ein guter Test und Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Gibraltar", so Perekhodykuk. Die beiden Sportler waren so positiv angetan von der Gastfreundschaft, dass sie spontan ihre Mitkonkurrenten zu einem Rennen nach St. Petersburg einluden. Die weiteren Plätze belegten Sezgin Isbilir und Thomas Rieper aus Bremen. Auf Rang drei landeten Marcus und Linus Hunteburth aus Hamburg.
Fest steht: Auch im nächsten Jahr fahren die Schlauchboote, die eine Geschwindigkeit bis zu 110 km erreichen, wieder um den "Krautsander Pokal" und um Punkte für die Deutsche Meisterschaft.