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Einbrecherbande verurteilt

thl. Lüneburg. Wer Mist baut, sollte spätestens vor Gericht ein umfassendes Geständnis ablegen, denn das wirkt sich bekanntlich strafmildernd aus. Diese Erfahrung machten jetzt auch sechs Polen vor dem Lüneburger Landgericht. Dort mussten sie sich wegen schweren Bandendiebstahls verantworten. Das Sextett war niedersachsenweit im großen Stil in Landhandel-Märkte eingebrochen, darunter auch in den Landkreisen Harburg und Stade, und hatte dort Pflanzen- und Düngemittel sowie Werkzeuge geklaut. Allein bei einem Einbruch in Marschacht (Elbmarsch) erbeuteten die Täter Waren im Wert von rund 41.000 Euro. Bei allen Taten entstand insgesamt ein Schaden von über 800.000 Euro.
Hätte das Gericht die Fälle ohne Einlassung der Angeklagten aufarbeiten müssen, wären bei einem Schuldspruch für jeden bis zu 15 Jahren Haft herausgekommen. Durch die Geständnisse kamen am Ende Haftstrafen zwischen zwei Jahren und fünf Jahren und drei Monate heraus.