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Samtgemeindebürgermeister lobt Avendorfer Wehr: Retter genießen hohes Ansehen

Auf der Versammlung: Geehrte und Gratulanten mit Vertretern der Gemeinde und Samtgemeinde (Foto: Feuerwehr)
ce. Avendorf. Zu insgesamt zehn Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Avendorf in 2013 ausrücken. Das teilte Ortsbrandmeister Ulric Gerner auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Brandschützer mit. Bei diesen Einsätzen - darunter ein schwerer Verkehrsunfall, zwei Großfeuer und das Elbehochwasser - wurden von den Aktiven der Wehr 810 Stunden Dienst geleistet. Hinzu kamen rund 1.600 Stunden für Aus- und Weiterbildung. Der Wehr gehören derzeit 28 Aktive, 13 Alterskameraden und 53 fördernde Mitglieder an.
Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth betonte in seinem Grußwort, dass die Feuerwehren in der Elbmarsch ein hohes Ansehen genießen. In der Gesellschaft und auch in der Politik habe ein Umdenkungsprozess eingesetzt, nicht zuletzt durch den Einsatz und die Präsenz der Wehren bei der Brandserie in der Elbmarsch, dem Elbehochwasser und der großen Sturmflut. Auch in den Haushaltsberatungen habe es keine Probleme gegeben. "Der Feuerwehretat wurde nicht wegdiskutiert“, so Roth.
„2014 ist das Jahr der Veränderung für die Avendorfer Wehr“, kündigte Ortsbrandmeister Gerner an. Durch die Einführung einer neuen Technik müssten sich die Funker an neue Funknamen gewöhnen. Im Sommer solle der Umbau des Gerätehauses abgeschlossen sein. Die Wehr verfüge dann über größere Räumlichkeiten. Im Gerätehaus gebe es dann einen großen Mehrzweckraum, der mit acht anderen Vereinen und Institutionen gemeinsam genutzt werde. „Das wird die Freiwillige Feuerwehr dem Dorf noch näher bringen, denn aus der Dorfgemeinschaft rekrutieren wir unseren Nachwuchs“, so Gerner. Zudem würden die Avendorfer Retter in diesem Jahr einen Förderverein gründen.
Im Rahmen der Versammlung wurde Günther Behr für 50 Jahre Treue zur Wehr ausgezeichnet und Torben Krützmann zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert.