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"Bin etwas aufgeregt"

Martin Ivkovic
thl. Elbmarsch. Eine Klauenkupplung ist eine Bauform eines Maschinenelements zur Übertragung von Drehbewegungen bzw. Drehmomenten. So steht es in Wikipedia. Und so eine Klauenkupplung musste Martin Ivkovic (22) aus Marschacht im Finale des Leistungswettbewerbs des Handwerks bauen. Diese Aufgabe meisterte der gelernte Fräser mit Bravour und wurde zum Landessieger gekürt.
Mit seinem Erfolg hat sich Martin Ivkovic für den Bundesentscheid qualifiziert, der am heutigen Samstag in Northeim (Niedersachsen) zu Ende geht. Dort musste er sich gegen maximal 16 Mitbewerber behaupten.
Seine Ausbildung hat Martin Ivkovic bei der Dreherei und Maschinenbaufirma Hübner in Lüneburg absolviert und mit einer glatten Zwei beendet. Das 1978 gegründete Unternehmen brachte bisher schon über 50 Kammer-, neun Landes- und fünf Bundessieger hervor.
Vor dem Bundesentscheid war Martin Ivkovic natürlich „etwas aufgeregt“. „Ich muss dort wieder ein Element bauen. Insgesamt haben wir mit der Theorie acht Stunden Zeit dafür“, sagt er.
Nach dem Wettbewerb will der Fräser-Geselle erst einmal Berufserfahrung sammeln und später dann vielleicht die Meisterschule besuchen. Privat spielt Martin gerne Fußball und ist als Jugendtrainer bei der Eintracht Elbmarsch aktiv.