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Die Infrastruktur voranbringen

In einer Tagungspause (v. li.): Maik Bröse, Walter Mohrmann, Malte J. Krafft, Roger Günzel, Ulf Riek, Wolfgang Sommer, Robert Isernhagen, Dörte Land und Christoph Meyn (Foto: Foto: oh)
ce. Schwinde. Ein langfristiges und nachhaltiges Entwicklungskonzept mit den Schwerpunkten Infrastruktur und Verkehr für die Elbmarsch möchte die Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten im Samtgemeinderat gemeinsam mit den grünen Ratsmitgliedern der Gemeinden Drage, Marschacht und Tespe entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Klausurtagung, zu der sich die Kommunalpolitiker jetzt in Schwinde trafen. Teilnehmer waren unter anderem Maik Bröse von den Piraten, Ulf Riek (Freie Winsener) sowie Walter Mohrmann, Malte J. Krafft, Roger Günzel, Wolfgang Sommer, Dörte Land und Christoph Meyn von den Grünen.
Zu Gast war Robert Isernhagen, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Gemeinde Stelle. Er tauschte sich mit den Elbmarschpolitikern unter anderem über die Themen Infrastruktur-, Siedlungs- und Verkehrsentwicklung aus. „Es ging nicht darum, mit fertigen Konzepten rauszugehen, sondern erste Impulse zu entwickeln, auf deren Basis weitergearbeitet werden kann“, sagt Christoph Meyn, Sprecher der Gruppe Grüne/FW/Piraten im Samtgemeinderat. „Dabei darf es kein Wachstum um jeden Preis geben. Auch die Infrastruktur muss vorgehalten und bezahlt werden.“ Die Klausurteilnehmer waren sich einig, dass in der Samtgemeinde ein gemeinsames Verständnis darüber herrschen müsse, wie sich die Elbmarsch mittel- und langfristig entwickeln soll. Hierauf könnte beispielsweise die künftige Neuausweisung von Baugebieten aufbauen.
Bei der Verkehrsentwicklung gibt es nach Ansicht der Politiker Optimierungsbedarf im ÖPNV-Angebot. Neben der wochentags bereits recht guten Busverbindung nach Hamburg-Bergedorf wollen sie vor allem die Anbindung an Lüneburg und Winsen unter der Woche und am Wochenende verbessern. „Dabei ist es wichtig, über die Grenzen der Samtgemeinde zu gucken und den Bedarf der angrenzenden Gemeinden und Städte mit zu berücksichtigen“, so Dörte Land, Verkehrsexpertin der Gruppe. Auch die Binnenmarsch müsse man noch stärker in das Angebot mit einbeziehen.
Herausforderungen sieht die Gruppe darüber hinaus in den Bereichen Schulen, Kindergärten und Krippen, Breitbandversorgung, Feuerwehr- und Rettungsdienst, Energieeffizienz und Tourismus. In kleinen Arbeitsgemeinschaften will sie in nächsten Monaten diese Themen weiter behandeln.