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"Fest der Begegnung": "Tolle kulturelle Vielfalt und harmonisches Miteinander"

Pastor Paulo Goschzik-Schmidt, Bianca Krause und Rolf Roth (v. li.)
bs. Marschacht. "Wir freuen uns über die Flüchtlinge, die hier sind, denen wir ein guter Gastgeber sein dürfen und mit denen wir es wirklich sehr gut getroffen haben. Und wir freuen uns über die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich tagtäglich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen", sagte jetzt Rolf Roth, Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch, beim großen "Fest der Begegnung" am vergangenen Samstag.
Zu dem hatten unter der Schirmherrschaft von Bianca Krause, Antje Natz, des örtlichen Pastor Paulo Goschzik-Schmidt sowie Rolf Roth, alle ehrenamtlichen Helfer und zahlreiche Flüchtlinge auf den MTV-Sportplatz nach Marschacht eingeladen.
Direkt neben dem Sportplatz war im vergangenen Oktober eine Flüchtlingsunterkunft entstanden, die heute rund 85 Schutzsuchende beherbergt und die anfangs auch kritische Stimmen laut werden ließ. "Es gab nicht nur Jubel unter den Bürgern als wir vor gut 10 Monaten das Gebäude hier am Hagenweg errichteten. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass sich alle Bedenken als unberechtigt herausgestellt haben, und wir auf eine tolle kulturelle Vielfalt und auf ein harmonisches Miteinander blicken können", so der Bürgermeister weiter.
Neben einem reichthaltigen und vielfältigen Buffet sowie einem sportlichen Spiele-Programm, das der MTV Marschacht organisiert hatte, stellte die Malergruppe des Vereins "WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch" Bilder aus, die in der Zusammenarbeit mit Schutzsuchenden entstanden sind. Ein Bild stammt von Alireza Namazi aus dem Iran. Es zeigt Wasser als zentralen Lebensmittelpunkt allen Lebens. "Ohne Wasser haben wir keine Natur und ohne Natur kein Leben", erklärt der 25-jährige, der seit 7 Monaten in Marschacht lebt, seine Beweggründe für das Bild.
Auch das Hof-Atelier Tespe präsentierte Töpfer-Arbeiten aus einem Kunstprojekt mit Flüchtlingen. "Viele Schutzsuchende verarbeiten ihre Erfahrungen in der Kunst, viele haben Spaß sich beim Malen oder Töpfern künstlerisch auszuleben. Auch das ist nur durch das große ehrenamtliche Engagement möglich", so Rolf Roth, der den positiven Verlauf des Festes lobte. "Wir feiern heute ein buntes Fest und ein großes Miteinander. Ich findes es toll, dass so viele Gäste da sind, die sich viel Zeit für neue, spannende Begegnungen nehmen", so der Bürgermeister abschließend.