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Ganz nah an der Realität

Authentisches Szenario: Die Feuerwehr bahnt sich bei der Übung einen Weg zu den im verunglückten Auto eingeklemmten Insassen (Foto: Foto: Feuerwehr)
ce. Bütlingen. Ein Autofahrer übersieht beim Einbiegen auf eine Straße einen Rollerfahrer. Beim Zusammenprall stürzt der Rollerfahrer auf die Straße, der Pkw rutscht in den Seitengraben. Schwerverletzt bleibt der Rollerfahrer auf der Fahrbahn liegen. In dem Auto befinden sich zwei Insassen, die sich nicht selbst aus ihrer misslichen Lage befreien können. Das war das perfekt ausgearbeitete, weil sehr authentische Ausgangsszenario für die jüngste Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Bütlingen. Um der Übung den nötigen Bezug zur Realität zu geben, wurden die "Unfallteilnehmer" durch Mitglieder des DRK aus dem Landkreis Lüneburg gestellt und durch das Verletztendarstellungsteam der Rotkreuzler realistisch geschminkt.
Zu Hilfe kamen der Bütlinger Feuerwehr der Rüstwagen der Marschachter Feuerwehr sowie das Einsatzleitfahrzeug aus Tespe. Die Betreuung und Versorgung der geretteten Insassen und Personen übernahmen ehrenamtliche Kräfte aus dem Landkreis Lüneburg, die mit zwei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug nur wenig später an der Einsatzstelle eintrafen.
Die Befreiung der Insassen aus dem Fahrzeug gestaltete sich aufgrund der Lage des Fahrzeuges schwierig. Hier war Ideenreichtum gefragt. Schließlich konnten alle Personen jedoch gerettet und der Obhut des Rettungsdienstes übergeben werden. Gemeindebrandmeister Frank Hupertz und Stellvertreter Rolf Ahrens-Wiegel, die der Übung als kritische Beobachter beiwohnten, waren mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden.