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Ganz nah an Realität: Elbmarscher Feuerwehren übten Waldbrand-Bekämpfung

Die Feuerwehr in Aktion: Die Brandlöschübung im Wald wird vorbereitet (Foto: Feuerwehr)
ce. Bütlingen. Realistischer hätte das Szenario kaum sein können. Bei sommerlichen Temperaturen über 30 Grad und mäßigem Wind kommt es im Domizil eines Angelvereins in einem Waldstück bei Bütlingen zu einer Verpuffung. Schnell breitet sich ein Feuer in dem Gebäude aus, greift auf den umliegenden Wald über und bedroht zahlreiche weitere Gebäude in dem Gebiet. Die Personen im Anglerheim sind zum Teil schwer verletzt und haben versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Das war die Ausgangslage einer kürzlich stattgefundenen Großübung der Elbmarsch-Feuerwehren.
Von der örtlichen Einsatzleitung (ÖEL), einem Führungskräfte-Stab aus der Elbmarsch-Wehren, wurden die Brandschützer aus Bütlingen, Tespe und Avendorf alarmiert. Letztere konnten wegen Personalmangel nicht ausrücken, dafür wurde die Wehr Marschacht nachgeordert. Aufgrund der unklaren Verletztenanzahl kam auch die schnelle Einsatzgruppe (SEG) des DRK Lüneburg hinzu.
Das brennende Anglerheim konnte durch die Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch hatte sich das Feuer bereits zu weit in den Wald ausgedehnt. Zusätzliche Kräfte wurden benötigt und deshalb die Feuerwehren Oldershausen und Hunden ebenfalls angefordert. Die Oldershausener Retter waren jedoch nicht einsatzbereit und außer Dienst gemeldet. Um die äußerst schwierige Wasserversorgung sicherzustellen, wurden dann auch noch die Wehren Rönne, Schwinde/Stove, Drage und Drennhausen/Elbstorf herbeigerufen.
Trotz der hohen Temperaturen zeigten die Beteiligten bei dieser Übung eine hohe Einsatzbereitschaft, so dass Gemeindebrandmeister Frank Hupertz am Ende eine positive Bilanz zog. Alle gestellten Aufgaben wurden professionell und routiniert abgearbeitet. Auch der nicht geplante Ausfall zweier Wehren konnte durch das Führungsteam um Hupertz kompensiert werden, in dem man schnell auf die veränderte Lage reagierte.
Ein besonderer Dank geht an die Gruppe für realistische Verletztendarstellung des Jugendrotkreuzes Lüneburg, die den Einsatzkräften ein realistisches Bild am "Brandort" vermittelten, sowie an die Mitglieder der Jugendfeuerwehren Bütlingen und Schwinde/Stove, die als Darsteller die Übung unterstützten.