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Großes Chor-Event "Winsen singt" und Tag der Selbsthilfe: Doppelveranstaltung in der Luhestadt

Boten Kaffee und Kuchen an: Die Mitglieder der Guttempler, die jährlich den Tag der Selbsthilfe in Winsen organisieren
bs. Winsen. Sich und ihre ehrenamtliche Arbeit, stellten jetzt rund 16 Selbsthilfegruppen beim 19. Tag der Selbsthilfe am vergangenen Samstag in der Winsener Innenstadt vor.
Mit Infoständen und persönlicher Beratung, soll dabei Betroffenen und Interessierten der erste Schritt zur Selbsthilfe erleichtert werden. Organisiert wird der Info-Tag federführend von Peter Raddatz und Ehefrau Liesel vom Guttempler Haus in Winsen, das zugleich seine Pforten für alle Interessierten öffnete.
Winsens Bürgermeister André Wiese eröffnete die Veranstaltung rund um das örtliche Rathaus, das auch Schauplatz des Chor-Events "Winsen singt" war. Erstmals hatte die City Marketing Winsen GmbH, der Kirchenkreis Winsen und der Chorbezirk Winsener Marsch dieses Gesangs-Event, bei dem unter anderen der AWO-Chor, die Steller Formation "Hartchor", die Chorgemeinschaft Singzirkel Winsen, der Winsener Männerchor und der MGV Dibbersen mitwirkten, in der Luhestadt organisiert. "Ich möchte mich ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihr tolles Engagement bedanken. Ihre Arbeit ist einfach unersetzlich und freue mich, heute bei dieser Doppelveranstaltung aus Selbsthilfe und Gesang dabei zu sein", so der Bürgermeister.
Zum ersten Mal dabei war sie: Rosemarie Darboven, Leiterin der jüngst gegründeten Selbsthilfegruppe "Sandrose", stellte ihre Arbeit am Tag der Selbsthilfe vor. "Wir wollen das Thema Frauen und Alkohol enttabuisieren und haben daher eine Gruppe nur für alkoholkranke Frauen gegründet. Oftmals ist die Scham in einer gemischten Gruppe einfach noch zu hoch, um sich wirklich zu öffnen", so Darboven (46). Weiter sagt sie: "Wir sind zur Zeit sechs Frauen, die sich wöchentlich in der Diakonie treffen. Die Gründe warum Frauen erkranken sind oftmals ganz andere als bei Männern: Bei Frauen spielen beispielsweise Depressionen oder Traumata in der Kindheit eine Rolle, auch wird ihre Abhängigkeit längst nicht so 'toleriert', wie es bei vielen Männern der Fall ist", so Darboven weiter.
Alle weitere Informationen zur Frauen-Selbsthilfegruppe "Sandrose" unter www.sandrosen-winsen.de