Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten in der Elbmarsch fordert: "Besseres ÖPNV-Angebot muss her!"

Stellt einen Maßnahmenkatalog zur Diskussion: Gruppensprecher Christoph Meyn (Foto: archiv)
ce. Elbmarsch. "Das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Elbmarsch muss deutlich verbessert werden!" Das fordert die Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten im Elbmarscher Samtgemeinderat. Daher soll im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und ÖPNV sowie im Rat über folgende Ziele beraten werden:
- Lückenschließung der Taktung der Buslinie 4400 (Bergedorf - Elbmarsch) an Wochentagen durch zwei zusätzliche Busse
- Zuverlässig feste Taktung der Buslinie 4405 (Marschacht - Winsen/Drage) durch drei zusätzliche Busse, mit Anbindung der Ärzte in Obermarschacht und Abstimmung auf die Taktung des Metronoms in Winsen
- Ausweitung und Verbesserung des Angebotes der Buslinien 4400, 4405 und 539 am Wochenende
- Sicherstellung der Kommunikation zwischen den beteiligten Nahverkehrsverbänden, damit die Busse zuverlässig aufeinander warten
- Zusätzlicher Haltepunkt des Elb-Shuttles an der Brücke in Rönne
"Die Bevölkerung ist in der Elbmarsch seit 1994 um mehr als ein Drittel gewachsen. Damals lebten hier knapp 9.000 Menschen, heute sind es über 12.000 - Tendenz steigend", sagt Christoph Meyn, Sprecher der Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten. Die Zahl der angemeldeten Pkw in der Region sei im gleichen Zeitraum um etwa 60 Prozent angestiegen. Die Verkehrsachsen seien dagegen seit 1994 dieselben geblieben und nicht erweitert worden. Im Rat - so Meyn - bestehe Einigkeit darüber, weder die B404 mehrspurig auszubauen noch eine Umgehungsstraße südlich der Elbuferstraße durch das Feld zu errichten. Auch der Ausbau der A21 sei durch eine Ratsresolution einstimmig abgelehnt worden. "Wir müssen also auch in Zukunft mit den bestehenden Straßen auskommen", betont Meyn. Dies sei nur möglich, indem immer mehr Menschen auf ein zu verbesserndes ÖPNV-Angebot "umsteigen".
"Die finanziellen Auswirkungen der von der Gruppe vorgeschlagenen Maßnahmen für die Samtgemeinde müssen noch genau beziffert werden", sagt Christoph Meyn. Aus den Erfahrungen der letzten Fahrplanerweiterung gehe man von etwa 20.000 Euro im Jahr aus.