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Jugendtreff-Zukunft in Marschacht ist unsicher

So recht vorzeigbar ist das "Deichhaus" inzwischen nicht mehr: Das wissen (v. li.) Verwaltungschef Rolf Roth und die Jugendtreff-Mitarbeiter Nicklas Plambeck, Sebastian Neumann, Meentje Eggers, Rebecca Brandt und Stefanie Heilmann (Foto: archiv/ce)
ce. Elbmarsch. Die Zukunft des Marschachter Jugendtreffs "Deichhaus" steht in den Sternen, denn das sich seit etwa zehn Jahren im Besitz der Samtgemeinde Elbmarsch befindende Gebäude ist arg baufällig. Zudem macht sich Schimmel breit. Das war der Tenor der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses der Samtgemeinde.
Insbesondere die Schimmelbildung bereitet den "Deichhaus"-Mitarbeitern im wahrsten Wortsinn Kopfschmerzen, da sie eine Gefahr für die Gesundheit darstelle. Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth erklärte, dass ein eventueller Neubau erst in Frage komme, wenn ein Konzept für die künftige Jugendarbeit vorliege. Als Übergangslösung könnte die Nachwuchs-Betreuung in Marschacht gegebenenfalls in Containern stattfinden.
Jugendzentrumsleiter Sebastian Neumann arbeitet unterdessen an einem Konzept, auf dessen Grundlage ein "Deichhaus"-Neubau geplant werden soll. Unterstützt wird Neumann dabei von örtlichen Heranwachsenden, Vereinen, Verbänden und von einem auf Jugendarbeit spezialisierten Hamburger Professor. Für die Konzepterstellung sind im Elbmarsch-Etat 5.000 Euro eingestellt.
Zeitnah konkret umsetzen möchte Sebastian Neumann aufsuchende Jugendarbeit. Dabei will er mit seinem Team und einem angemessen ausgerüsteten Bus unter anderem Tespe und Drage ansteuern. Dafür müsste jedoch neben der Bus-Anschaffung das Personal aufgestockt werden, räumte Rolf Roth im Ausschuss ein. Roth erklärte zudem, dass das Gremium - so es gewünscht sei - den Abriss des jetzigen "Deichhauses", eine anschließende Interimslösung und einen Neubau beantragen müsse. Dies taten die offensichtlich unschlüssigen Kommunalpolitiker jedoch vorerst nicht.