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"Kleiner Stützpunkt - große Wirkung"

Großer Bahnhof am Rettungsstützpunkt: Landrat Joachim Bordt (Vierter v. re.) mit den übrigen Einweihungsgästen
ce. Drage. "Was von außen eher klein aussieht, hat für diese Region eine große Bedeutung." Mit diesen Worten weihte Landrat Joachim Bordt am Montag in Drage den neuen Rettungsstützpunkt für die rettungsdienstliche Versorgung der Samtgemeinde Elbmarsch durch den Landkreis Harburg offiziell. Bei der Feierstunde dabei waren unter anderem auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth sowie Vertreter des Kreistages und des DRK-Kreisverbandes Harburg-Land.
Seit 1. August ist an der Winsener Straße in Drage ein Rettungswagen stationiert. Dessen Besatzung besteht aus Rettungsassistenten, von denen jeweils zwei im rund um die Uhr besetzten Stützpunkt im Schichtdienst arbeiten. Die Betriebskosten von jährlich insgesamt rund 110.000 Euro tragen die Krankenkassen.
"Für eine eigene Wache ist die Zahl der Notfallrettungs-Einsätze in der Elbmarsch zu gering", räumte Joachim Bordt ein. Mit dem Stützpunkt, einer Außenstelle der Rettungswache Winsen, habe man aber eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden seien.
Seit 2006 hatte der Landkreis Herzogtum Lauenburg durch die Rettungswache Geesthacht die Notfall-Versorgung für die Elbmarsch-Dörfer Tespe, Avendorf und Bütlingen übernommen, da diese von Winsen aus nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist von 15 Minuten erreicht werden konnten. Bordt bedankte sich für diese bewährte Nachbarschaftshilfe.
Ein großes Dankeschön des Landrates ging auch an die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und des DRK, die schließlich die Suche nach einem optimalen eigenen Rettungs-Standort erfolgreich betrieben, sowie an den Drager Rolf Harms und dessen Familie, die dem Landkreis das erforderliche Grundstück für die Dauer von zehn Jahren verpachtet haben.
"Seit 1996 gab es in der Elbmarsch Bestrebungen für eine eigene Rettungswache. Da dies nicht möglich ist, freuen wir uns, dass der Landkreis künftig dennoch vom neuen Stützpunkt aus die Menschen in unserer Region aus eigener Kraft rettungsdienstlich versorgen kann", erklärte Verwaltungschef Rolf Roth.