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"Kostengünstigste Energiegewinnung": Elbmarscher Bürgerwind-Gesellschaft verteidigt Windkraft-Pläne

ce. Elbmarsch. "Monster-Windräder" oder "Krümmel-Monster"? An dieser Frage scheiden sich derzeit in der Elbmarsch die Geister von Gegnern des im Rau Tespe geplanten Bürgerwindparkes auf der einen Seite und Befürwortern dieser Form der Energiegewinnung auf der anderen Seite (das WOCHENBLATT berichtete). Die Vertreter der Bürgerwind Samtgemeinde Elbmarsch KG sprechen in ihrer jüngsten Pressemitteilung vom "Krümmel-Monster" in Anspielung auf das stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel, das in den 80er und 90er Jahren immer wieder mitverantwortlich gemacht wurde für zahlreiche Fälle von Leukämieerkrankungen bei Kindern und deshalb negative Schlagzeilen machte. "Die Windkraft an Land ist die kostengünstigste Form der Stromgewinnung unter den erneuerbaren Energien", so Günther Bock, Beiratsvorsitzender und Sprecher der Bürgerwind-Gesellschaft. "Wer gegen Atomkraft ist, kommt um die Windkraft nicht herum."
Viele Menschen hätten - so Bock - große Bedenken vor allem wegen der Höhe von 200 Metern, die die Windkraftanlagen in Tespe haben sollen. Angesichts von laut Bock realistischen Größendarstellungen auf Infoveranstaltungen sei aber "so mancher Windkraftgegner erstaunt gewesen, wie klein die Anlagen auf die Entfernung aussehen".