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Staatssekretärin gab Ortsdurchfahrt in Tespe wieder für Verkehr frei

Bei der Freigabe wurde ein Gedenkstein mit EU-Plakette enthüllt (v. li.): Uwe Harden, Dirk Möller, Jörg Werner, Rolf Roth, Daniela Behrens und André Bock nahmen an der Feierstunde teil
ce. Tespe. Staatssekretärin Daniela Behrens vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gab jetzt höchstpersönlich die neu gebaute Ortsdurchfahrt in Tespe an der Landesstraße 217 frei. Damit ist die Grundsanierung der L217 zwischen Rönne und Artlenburg abgeschlossen. Die Bauzeit für den Abschnitt betrug knapp 15 Monate, die Kosten wurden mit rund 3,1 Millionen Euro beziffert. Zuschüsse gab es aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Im Zuge der Maßnahmen in Tespe wurden der Straßenzustand verbessert, bauliche Mängel behoben sowie Fahrrad-, Gehwege und Oberflächenentwässerungssysteme erneuert. Die L217 stellt die Verbindung zwischen der A39, B404 und B 209 dar. Das tägliche Verkehrsaufkommen liegt bei rund 2.700 Fahrzeugen.
Bei der Feierstunde in Tespe waren auch Vize-Landrat Uwe Harden, CDU-Landtagsabgeordneter André Bock, der Elbmarscher Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, Tespes Gemeindeoberhaupt Jörg Werner und Dirk Möller, Leiter des Landestraßenbauamtes in Lüneburg.
Daniela Behrens unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung eines intakten Landesstraßennetzes und hob die Anstrengungen der Regierung hervor, um die Substanz der Strecken zu verbessern. „Die Sanierung des Straßennetzes ist dringend erforderlich. 22 Prozent der Landesstraßen - 1.700 von insgesamt 8.000 Kilometern - sind in einem schlechten Zustand. Jahrzehntelang wurden die Straßen sträflich vernachlässigt. Wir investieren bewusst in ihren Ausbau und Erhalt", so Behrens. In diesem Jahr stehen laut der Staatssekretärin im Landesstraßenbauplanfonds 76,5 Milionen Euro für die Straßeninfrastruktur bereit. Hinzu kommen zehn Millionen Euro aus dem Sondervermögen zum Abbau des Investitionsstaus bei Landesstraßen.
Rolf Roth freute sich, dass mit dem neuen Radweg entlang der Ortsdurchfahrt "auch etwas Gutes für den Tourismus in der Region getan" worden sei. "Das Gesamtprodukt kann sich sehen lassen", brachte Tespes Bürgermeister Jörg Werner seine Freude auf den Punkt.