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"Werten die Ergebnisse als Erfolg"

Teilnehmer des Generationentages in der Elbmarsch, haben jetzt in Workshops Bedürfnisse und Wünsche der Generationen zusammengetragen

Erster Generationentag des Seniorenbeirats und der Gleichstellungsbeauftragten in der Elbmarsch

bs. Elbmarsch. Jung und alt bestmöglich zu vernetzten, ist das Ziel des jetzt erstmalig in der Elbmarsch veranstalteten Generationentages.
Veranstalter waren der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Elbmarsch und die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde, Christa Stüven.
Rund 40 Teilnehmer, darunter zeitweise auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth und Drages Bürgermeister, Uwe Harden sowie zahlreiche Vertreter politischer Gremien, Einrichtungen, Vereine und Organisationen, die sich für die Belange junger und älterer Menschen einsetzen, erarbeiteten dabei in vier Workshops zahlreiche Ansätze zur Verbesserung unterschiedlicher Lebensbereiche.
Mit folgenden Ergebnissen: Die sozialen Sicherung müsse, laut Teilnehmer, gestärkt werden. "Wir brauchen sozialen Wohnungsbau, insbesondere kleine bezahlbare Wohnungen. Außerdem muss der Status von allein-lebenden Senioren, beispielsweise in großen Bauernhäusern, durch gezielte Beratung Umbaumaßnahmen gesichert werden können", präsentierte eine Arbeitsgruppe ihr Ergebnis.
Auch das Thema Mobilität wurde diskutiert. So fehlten genaue Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr und zum Anrufsammelmobil "ASM", das zur Zeit in der Elbmarsch wegen fehlendem Anbieter eingestellt wurde (das WOCHENBLATT beichtete).
Die Vereinbarkeit Familie und Beruf war ein weiterer Punkt ist, der den Teilnehmern zufolge verbesserungswürdig sei. So sollte in der Elbmarsch ein Netzwerker-Stammtisch gegründet werden, um die Kommunikation Betroffener zu verbessern. Ziel für die Zukunft sei ein Familienzentrum oder eine Art 'offenes Café', das zeitnah den Austausch erleichtern könne.
Im Bereich Ernährung und Gesundheit fehlten, den Ergebnisse zufolge, generationsübergreifende Kochkurse, die auch die Wertschätzung regionaler Produkte steigerten. Das Sportangebot für ältere Menschen, auch gerade generationsübergreifende Aktivitäten sowie eine örtliche Tagespflege-Einrichtung, fehlten ebenfalls, so der Konsens innerhalb des Plenums.
"Insgesamt werten der Seniorenbeirat und ich die Veranstaltung als Erfolg. Wir geben die Ergebnisse jetzt zusammengefasst in den Arbeitskreis 'Generationsübergreifende Zusammenarbeit' im Bündnis für Familie in der Elbmarsch", so Christa Stüven abschließend.