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Wettbewerb und Feuerwerk begeisterten bei Drager Lampionfest "Die Elbe brennt"

Tempo und Geschicklichkeit waren Trumpf: Bei den Wehrwettkämpfen traten insgesamt 31 Teams an (Foto: Lutz Wreide)
ce. Drage. Trotz des zum Teil regnerischen Wetters, Wind und nicht gerade sommerlicher Temperaturen war auch das 59. Lampionfest "Die Elbe brennt", das die Freiwillige Feuerwehr Drage am Samstag veranstaltete, ein voller Erfolg. Das Höhenfeuerwerk als Höhepunkt lockte knapp 5.000 begeisterte Besucher an den Elbdeich. Die Veranstalter hatten besonders an den zahlreichen Kassen im Ort und auf den Parkplätzen alle Hände voll zu tun, um den Besucherstrom zu bewältigen.
Das Team um Ortsbrandmeister Christian Matthies hatte für die Gäste viele Attraktionen vorbereitet. Für die Kleinsten gab es einen Laternenumzug durch das Dorf, der im Neubaugebiet startete und schließlich imposant auf dem Festplatz einmarschierte. Angeführt wurde der Umzug auch in diesem Jahr von der örtlichen Kinderfeuerwehr, die dem nachfolgenden Tross aus Spielmannszug und zahlreichen Teilnehmern stolz den Weg bereitete.
Auch auf der Elbe hatten sich viele Freizeit-Skipper nicht von der durchwachsenen Witterung abhalten lassen und gingen mit ihren festlich geschmückten Booten vor Anker, um das Höhenfeuerwerk zu bestaunen. Dieses verzauberte rund 20 Minuten die Besucher mit immer neuen Farbenspielen am Himmel. Nach dem Feuerwerk wurde noch kräftig im Festzelt gefeiert. Bei Live-Musik blieben viele Gäste bis in die frühen Morgenstunden.
Bereits am Nachmittag hatten zahlreiche Feuerwehr-Wettbewerbsgruppen auf dem Festplatz ihr Können unter Beweis gestellt. Bei den Aktiven traten insgesamt 22 Teams in zwei Wertungsgruppen an. In der Gruppe der wasserführenden Fahrzeuge siegte Laßrönne (443,17 Punkte) vor Bütlingen (442,11) und Wulfsen (423,18). In der Gruppe der Fahrzeuge ohne Wassertank holte Pattensen 1 den 1. Platz (446,41) vor Drennhausen/Elbstorf (446,13) und Pattensen 2 (440,81) sichern. Bei den Jugendwehren waren neun Gruppen am Start. Den Pokalwettbewerb gewann Laßrönne 1 vor Laßrönne 3 und 2.