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"Wir wollen moderates Wachstum in der Elbmarsch": Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten zur Bauentwicklung

Am Rande der Tagung (v. li.): die Gruppenmitglieder Malte Krafft, Christoph Meyn, Dörte Land, Ulf Riek, Walter Mohrmann und Maik Bröse (Foto: oh)
ce. Elbmarsch. "Wie soll sich die Elbmarsch in den kommenden Jahrzehnten entwickeln? Wachstum um jeden Preis oder alles etwas moderater?" Mit dieser Frage beschäftigte sich die Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten im Elbmarscher Samtgemeinderat jetzt auf ihrer politischen Klausurtagung. „Wir sind für ein moderates Wachstum und halten fünf Prozent Zuwachs an Nettobaufläche in zehn Jahren, wie im Entwurf des neuen Regionalen Raumordnungsprogramms vorgesehen, für einen vernünftigen Wert“, so Gruppensprecher Christoph Meyn. „Dabei sollte darauf geachtet werden, dass diese moderate Neubebauung dort stattfindet, wo die Infrastruktur eine entsprechende Entwicklung benötigt, zum Beispiel rund um die Schulen in Drennhausen und Hunden.“
Wenn Schulen und Kindergärten an einzelnen Orten stark ausgebaut werden müssten, wie dies in Stove in den vergangenen Jahren aufgrund des massiven Zuzugs geschehen sei, habe niemand etwas davon, ist sich die Gruppe einig. „Während wir an einigen Standorten inzwischen sehr geringe Schülerzahlen haben, platzt die Stover Schule aus allen Nähten. Solche Entwicklungen sollten zukünftig besser gesteuert werden“, so Ulf Riek, Finanzsprecher der Gruppe. Immer neue Baugebiete auszuweisen, bringe zwar kurzzeitig Entlastung für die Kassen der jeweiligen Gemeinde. Es entstünden aber auch Kosten, und der Schuldenberg bleibe bei der Samtgemeinde hängen, so der Politiker.
Die Gruppe hat auf ihrer Tagung Themenfelder für eine Entwicklungsplanung erarbeitet und wird diese in die nächsten Fachausschusssitzungen einbringen. Auf Antrag der Gruppe wurde im Bauausschuss der Samtgemeinde beschlossen, dass die Kommunalpolitik klare Vorgaben für ein Planungsbüro erarbeitet, das mit der Entwicklungsplanung beauftragt werden soll. Diese Vorgaben sollen im Bauausschuss erarbeitet werden.
Beim Themenkomplex Energie und Klimaschutz befasste sich die Gruppe schwerpunktmäßig mit dem Einsparungspotential und der Effizienz in Schulen und Sporthallen der Samtgemeinde. Hier sollen wirksame Maßnahmen ausgearbeitet und den Gremien vorgeschlagen werden. Darüber hinaus wird sich die Gruppe für weitere Verbesserungen beim ÖPNV einsetzen.