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"Zeichen gelebter Patenschaft": Schützenverein Schwinde bekam besonderes Schild von ehemaligen Lüneburger Soldaten

Bei der Schildübergabe (v. li.): Hans-Werner Clasen, Jürgen Siebert, Karl-Heinz Kieserling und Dieter Heidtmann (Foto: Christa Stüven)
ce. Schwinde. "Das Schild hat als sichtbares Zeichen der Patenschaft einen guten Platz in unserem Domizil gefunden." Das betonte kürzlich Hans-Werner Clasen, Präsident des Schützenvereins Schwinde, als ihm Mitglieder der ehemaligen dritten Batterie des Lüneburger Panzerartilleriebataillons 85 ein Schild überreichten, das das Ortswappen von Schwinde und das Emblem der Ex-Bundeswehrgruppe zierten.
Hintergrund: Von 1980 bis '96 verband den Schützenverein Schwinde und die Panzerbatterie eine Patenschaft. Zum zehnjährigen Jubiläum schenkten die Schützen den Soldaten das Schild. Dieses ging jetzt aus Platzgründen im Rahmen einer kleinen Feierstunde zurück in die Elbmarsch. Dort waren bei der offiziellen Übergabe alle früheren Bataillonsmitglieder dabei, die die Patenschaft mitbegründet hatten: die Oberstleutnants a. D. Hans-Georg von Kowalkowski und Karl-Heinz Kieserling, der einstige Batteriefeldwebel Jürgen Siebert sowie Dieter Heidtmann aus Schwinde, der seinerzeit als Oberfeldwebel der Batterie angehörte und den Kontakt zum Schützenverein knüpfte. Für den Schützenverein nahmen Hans-Werner Clasen, dessen Amtsvorgänger Erhard Feige sowie die Mitglieder Wolfgang Hey und Dieter Kloodt an der Feierstunde teil.
Als eine "sehr herzliche Verbindung" habe er die Patenschaft erlebt, blickte Hans-Georg von Kowalkowsi zurück. Besonders gut in Erinnerung sein ihm das feierliche Soldaten-Gelöbnis im Stover Holz geblieben. Als besonders erfreulich hob von Kowalkowsi mit Blick auf Clasen die Tatsache hervor, dass "einer unserer Jungs heute hier Präsident ist". Clasen hatte über die Patenschaft auch seine spätere Ehefrau kennen gelernt.